Stand: 21.07.2019 06:37 Uhr

Gewitter zieht über Hamburg: Fast 60 Einsätze

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In überfluteten Straßen musste die Feuerwehr Gullydeckel öffnen, damit die Wassermassen ablaufen konnten.

Eine Gewitterfront hat am Samstagabend die Hamburger Feuerwehr und die Polizei in Atem gehalten. Die Einsatzkräfte mussten insgesamt 58 Mal ausrücken, wie NDR 90,3 berichtete. Es gab aber keine Verletzten.

Veranstaltungen unterbrochen

Plötzlich verdunkelte sich der Himmel, es folgten Blitze, Donner und Starkregen. Das Unwetter war vom Westen in den Osten über die Stadt hinweggezogen. Aus Sicherheitsgründen wurde das Volksparkfest des Hamburger SV vorzeitig beendet. Außerdem mussten einige Veranstalter ihre Festivals für mehrere Stunden unterbrechen, unter anderem in der Hafencity und auf dem Dockville-Gelände in Wilhelmsburg.

Blitzeinschlag in Lurup

24 Freiwillige Feuerwehren waren wetterbedingt im Einsatz - unter anderem in der Trebelstraße in Lurup. Dort war ein Blitz in ein dreickstöckiges Haus eingeschlagen.

Überflutete Straßen

Der Regen überspülte mehr als 20 Straßenzüge und flutete einige Keller. In 34 Fällen rissen Sturmböen Bäume und Äste auf die Fahrbahn. In Osdorf stürzte ein Baum auf ein parkendes Auto. Zudem wehte der Sturm Bauzäune und Baustellenabsperrungen auf die Straßen in Stellingen, Hummelsbüttel und St. Georg. Die südlichen Stadtteile blieben von Sturmschäden verschont.

 

Weitere Informationen

Starkregen und Sturmböen fegen über den Norden

Eine Gewitterfront ist am Sonnabend über Norddeutschland hinweggezogen. Blitzeinschläge, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume beschäftigten Feuerwehren und Polizei. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.07.2019 | 08:00 Uhr

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