Stand: 12.01.2018 14:56 Uhr

Gesundheitsindustrie wird zum Jobmotor

Die industrielle Gesundheitswirtschaft in Hamburg und Schleswig-Holstein ist in den vergangenen Jahren schneller gewachsen als die Gesamtwirtschaft: Das ist ein Ergebnis einer Studie, die das Netzwerk Life Science Nord in Auftrag gegeben hat. Zwischen 2014 und 2016 sei die Zahl der Beschäftigten in dem Sektor um durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr gestiegen - das bedeute einen Zuwachs von 3.300 Arbeitsplätzen. Die Gesundheitsbranche sei ein Wachstumsmotor, sagten Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) und sein Amtskollege Bernd Buchholz (FDP) aus Schleswig-Holstein am Freitag.

Neue Chancen - auch im Export

Die Bevölkerung werde immer älter, deshalb gebe es auch mehr Nachfrage nach Medizin-und Pharmaprodukten, so die Studie. Gleichzeitig ergäben sich durch die zunehmende Digitalisierung der Technik völlig neue Chancen - auch im Export. Mit rund zehn Prozent Anteil gehöre die industrielle Gesundheitswirtschaft in Hamburg zwar nicht zu den wichtigsten Branchen - aber zu denen, die am stärksten wachsen, so die Studie. Jeder dritte neue Job entstehe im Bereich Forschung und Entwicklung und sichere somit die Zukunft der Branche.

Achse zwischen Hamburg und Lübeck geplant

Die beiden Länder wollen in den kommenden Jahren noch mehr Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft im Norden ansiedeln - entlang einer Achse zwischen Hamburg und Lübeck, wie Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Buchholz betonte. Hamburg will zudem zusätzlichen Platz für innovative Neugründungen schaffen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 12.01.2018 | 15:00 Uhr

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