Stand: 10.04.2019 18:55 Uhr

Geld vom Bund für Hamburger Sportstätten

Mehrere Hamburger Sportvereine können sich über eine finanzielle Förderung durch den Bund freuen. Insgesamt fließen rund 14 Millionen Euro in die Hansestadt, wie der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs am Mittwoch mitteilte.

Sechs Projekte in Hamburg profitieren

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Die Sportanlage an der Hagenbeckstraße kann jetzt unter anderem saniert werden.

Bundesweit hatten sich laut Kahrs mehr als 1.200 Projekte um Fördergelder bemüht. Sechs davon aus Hamburg bekamen im Haushaltsausschuss des Bundes eine Zusage. Fast eine Million Euro gibt es für das neue Vereinsgebäude des Wilhelmsburger Ruderclubs. Rund zwei Millionen Euro überweist der Bund für die Sanierung und den Umbau der Sportanlagen an der Habichtstraße. Die Initiative "Farmsen bewegt sich" darf sich über mehr als vier Millionen Euro Fördergelder freuen. Und der Neubau des Quartiershauses der Basketballer der Hamburg Towers wird sogar mit 4,5 Millionen Euro durch den Bund unterstützt. Für die Sanierung der Sportanlage an der Hagenbeckstraße gibt es rund 1,2 Millionen Euro aus Berlin. Und schließlich bekommt das Stadtteilkulturzentrum Motte in Ottensen einen Zuschuss von rund einer Million Euro.

Hamburg muss dazulegen

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) hat jetzt ein Problem: "Wir müssen ja noch die Kofinanzierungsmittel liefern, das ist eine Aufteilung von 45 Prozent Bundesmitteln und 55 Prozent Landesmitteln. Insofern wird das jetzt finanzpolitisch schon eine sportliche Herausforderung, das in den nächsten Jahren hinzukriegen. Aber mit Teamgeist und Ausdauer werden wir auch das schaffen."

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.04.2019 | 16:00 Uhr

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