Stand: 13.06.2017 12:55 Uhr

G20: Hamburg holt sich Hilfe aus dem Ausland

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Die österreichische Cobra-Einheit kommt bei Geiselnahmen, Anti-Terror-Einsätzen und zum Schutz hochrangiger Politiker zum Einsatz.

Hamburg bekommt zum G20-Gipfel Hilfe aus dem Ausland: Unmittelbar vor dem Treffen am 7. und 8. Juli soll die Anti-Terror-Einheit Cobra aus Österreich zur Unterstützung der Polizei in der Hansestadt eintreffen. Laut Polizeipräsident Ralf Martin Meyer sind die Sicherheitsbehörden auch mit den Niederlanden im Gespräch, um Unterstützung anzufordern.

"Ausschließlich europäische Einheiten"

Es würden ausschließlich europäische Einheiten angefordert, mit denen man vertragliche Grundlagen habe und die sich auf Boden unserer Verfassung bewegen, sagte der Polizeipräsident. Die österreichische Sondereinheit Cobra wird unter anderem bei bewaffneten Geiselnahmen, Anti-Terror-Einsätzen und zum Schutz hochrangiger Politiker eingesetzt.

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Polizei will auch für Terror-Fälle vorbereitet sei

Derzeit geht die Polizei von bis zu 8.000 gewaltbereiten links-autonomen Gipfelgegnern aus und muss sich gleichzeitig auf eine mögliche Terrorgefahr einstellen. "Wir können beim Thema Terror immer nur sagen: Selbst wenn wir keine konkreten Hinweise haben, kann es trotzdem zu einem Anschlag durch Einzeltäter kommen", sagte der Polizeipräsident im Gespräch mit NDR 90,3. Es könne auch kurzfristig Hinweise von den Geheimdiensten geben. "Es kann auch noch dazu führen, dass wir noch mehr Einheiten anfordern müssen", sagte Meyer.

Mehr als 15.000 Polizisten sollen während des G20-Gipfels für Sicherheit sorgen, viele davon kommen aus anderen Bundesländern.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | Treffpunkt Hamburg | 13.06.2017 | 13:00 Uhr

G20-Gipfel in Hamburg

Der G20-Gipfel 2017 fand am 7. und 8. Juli in Hamburg statt. Im Dossier finden Sie News, Videos, Bilderstrecken und Reaktionen auf das zu Ende gegangene Gipfeltreffen. mehr

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