Stand: 31.01.2020 17:03 Uhr

"Fridays for Future" ruft zu Groß-Demo auf

Bei der "Fridays for Future"-Demo am Freitag in Hamburg hat die Bewegung erneut zu einem großangelegten Protest für mehr Klimaschutz aufgerufen. Die Groß-Demo soll am 21. Februar - zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl - in Hamburg stattfinden. An der Kundgebung am Speersort in der Altstadt hatten 270 Menschen teilgenommen.

Die Aktivisten und Aktivistinnen verteilten während der Kundgebung Liedtexte für neue Protest-Songs und gaben das neue Demo-Bündnis für die kommenden Massenproteste Ende Februar offiziell bekannt. Erstmalig ist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) dabei.

Ein Zeichen setzen vor der Bürgerschaftswahl

"Wir haben ein Bündnis aus über 20 Organisationen", sagt "Fridays for Future"-Sprecher Arno Böhmann: "Wir haben die Gewerkschaften dabei wie ver.di, wir haben den BUND und Greenpeace dabei - also die ganzen großen Namen der Zivilgesellschaft bis hin zum Umweltschutz haben wir alle mit dabei."

Die jungen Klimaschutzaktivisten und -aktivistinnen hoffen, dass sie mit der Groß-Demo direkt vor der Bürgerschaftswahl, die am 23. Februar stattfindet, einen Akzent in Sachen Klimaschutz setzen können. "Klimaschutz ist für die Hamburger ein großes Thema und da muss die Regierung jetzt entsprechend nachsteuern", sagt Böhmann.

Demo unter dem Motto "Hamburg wählt Klima"

Anna Janzen von der ver.di-Jugend erklärt, Klimaschutz sei auch für die Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen ein Anliegen: "Es geht halt darum, wie wir gemeinsam als Gewerkschaft die Unternehmen dazu bewegen können, die Klimaziele zu erfüllen und klimagerechte Unternehmen aufzubauen."

Am 21. Februar gehen die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit dem Demo-Bündnis unter dem Motto "Hamburg wählt Klima" auf die Straße.

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NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 31.01.2020 | 17:00 Uhr

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