So soll wie in dieser Visualisierung soll die Halle 36 des Forschungszentrums DESY in Hamburg einmal aussehen. © Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft / L + Landschaftsarchitekten / Visulisierung luminousfields

Fassadenbegrünung: Großes Projekt bei DESY in Hamburg

Stand: 30.04.2021 14:39 Uhr

Die Fassaden in Hamburg sollen grüner werden. Auf dem Gelände des Forschungszentrums DESY unterstützt die Umweltbehörde jetzt mit 410.000 Euro eines der größten Projekte in der Hansestadt.

So groß wie ein halbes Fussballfeld - aber nicht flach liegend, sondern senkrecht aufgestellt - so groß ist zusammengenommen die Fläche, die einmal auf der Fassade und dem Dach des Wissenschaftsgebäudes auf dem DESY-Forschungsgelände grün bepflanzt sein wird. Die Bepflanzung der 4.600 Quadratmeter soll ein besseres Mikroklima erzeugen. Außerdem will man den Kühlungseffekt nutzen und so auch die Klimatisierung der großen Versuchshallen energiesparender betreiben.

Regenwasser soll besser genutzt werden

Und es sehe auch noch schön aus, ergänzt Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne). Er verweist aber auch darauf, dass man das Regenwasser besser nutzen will. Auf dem Gelände im Stadtteil Bahrenfeld plant man langfristig, vom städtischen Abwasserkanalnetz unabhängig zu werden. Durch zusätzliche Gründächer soll das Regenwasser langsamer versickern und das überschüssige Wasser dann in Teichen gesammelt werden. Von dort soll später auch die Fassadenbegrünung mit ausreichend Wasser versorgt werden.

Umweltbehörde fördert Fassadengrün

Fördermittel für vertikale Gärten oder Fassadengrün können in Hamburg auch Privatleute beantragen. Bis zu 40 Prozent der Kosten, aber maximal 100.000 Euro übernimmt dann die Umweltbehörde.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 29.04.2021 | 09:00 Uhr

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