Stand: 17.05.2017 15:45 Uhr

Elbvertiefung: SPD und Grüne machen Tempo

Die Fraktionen von SPD und Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft machen Druck in Sachen Elbvertiefung: In einem gemeinsamen Antrag fordern die Abgeordneten der beiden Regierungsparteien unter anderem, den Dialog mit den klagenden Umweltverbänden zu suchen.

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Elbvertiefung ohne Ende

11.12.2017 15:00 Uhr
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Seit dem 9. Februar 2017 ist es entschieden: Die Elbvertiefung kommt. Noch wird allerdings um den Schierlings-Wasserfenchel und um weitere Ausgleichsflächen gerungen. Video (58:33 min)

Die Ankunft des Containerschiffes "MOL Triumph" in Hamburg habe gezeigt, wo die Grenzen des Hamburger Hafens liegen, sagte Joachim Seeler, hafenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, am Mittwoch. Zusammen mit Anjes Tjarks (Grüne) legte er einen Neun-Punkte-Forderungskatalog zur Elbvertiefung vor. Demnach solle zügig eine neue Ausgleichsfläche für den Schierlingswasserfenchel gefunden werden, damit die Bauarbeiten jetzt schon vorbereitet werden könnten. Darüber hinaus solle der Senat auf die Umweltverbände zugehen, damit diese nicht gegen die neuen Pläne klagen, forderten SPD und Grüne.

BUND fordert Abstriche

Manfred Braasch vom BUND sagte NDR 90,3, Gespräche könne es aktuell nur geben, wenn die Stadt entscheidende Abstriche bei der Elbvertiefung mache. Auch drei Monate nach dem mündlichen Urteil des Bundesverwaltungsgericht warten die Umweltverbände und die Stadt noch auf die schriftliche Begründung.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 17.05.2017 | 17:00 Uhr

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