Stand: 21.05.2019 06:15 Uhr

Ein Jahr nach Unwetter: Bilanz in Bergedorf

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Im Mai 2018 wurden viele Teile des Bezirks Bergedorf von Wassermassen überflutetet.

Ein Jahr nach dem verheerenden Unwetter im Hamburger Osten sind im Bezirk Bergedorf fast alle Schäden auf öffentlichen Flächen beseitigt. Das hat laut Bezirksverwaltung mehr als 2,5 Millionen Euro gekostet, wie NDR 90,3 am Dienstag berichtete.

Erhebliche Schäden

Öffentliche Parks, Wiesen, Kleingärten und Spielplätze wurden bei dem Starkregen im Mai vergangenen Jahres innerhalb einer Stunde massiv überschwemmt. Auf einer Fläche von gut sechs Fußballfeldern entstanden in Nettelnburg, Allermöhe, Lohbrügge, Bergedorf und Boberg erhebliche Schäden. Bis zu 35.000 Menschen waren betroffen. Für die Sanierung bekam der Bezirk Geld aus einem Unwetterfonds des Senats: 650.000 Euro für Grünflächen, Forst und Gewässer und eine Million Euro für Straßen. Der Heckkatenweg, der zur B5 führt, ist allerdings besonders betroffen: Dessen Sanierung wird eine weitere Million Euro kosten und ist bis heute nicht abgeschlossen.

Private Schäden nicht eingerechnet

Private Schäden sind in der Summe nicht enthalten. Nach dem Starkregen haben sich bei der Bezirksverwaltung viele Bürger über Schutz und Versicherung ihres Hauses informiert. Der Bezirk prüft jetzt nach eigenen Angaben, ob in Entwässerungsstationen stärkere Pumpen eingebaut werden können. Ein umfassender Schutz vor solchen Naturkatastrophen sei jedoch nicht möglich.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.05.2019 | 06:00 Uhr

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