Stand: 13.03.2020 16:27 Uhr

Coronavirus: Vordere HVV-Bustüren bleiben zu

Ein Kind läuft in Hamburg auf dem U-Bahnhof Hafencity Universität auf die geöffnete Tür eines Zuges zu. © picture alliance / Axel Heimken Foto: Axel Heimken
Die Türen von U- und S-Bahnen in Hamburg sollen an den Haltestellen möglichst automatisch geöffnet werden.

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) hat Maßnahmen beschlossen, um seine Mitarbeitenden vor dem Coronavirus zu schützen. Ab Sonnabend bleiben die vorderen Türen von Bussen geschlossen. Der Ticketverkauf über Fahrerinnen und Fahrer soll bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Fahrgäste werden gebeten, ihr Ticket an einem Automaten, über die HVV-App oder online zu kaufen. Darüber hinaus werden in U- und S-Bahnen sowie Bussen die Türen an jeder Haltestelle automatisch geöffnet, sofern dies technisch möglich ist.

HVV: Fahrerinnen und Fahrer schützen

Die Fahrerinnen und Fahrer seien entscheidend dafür, den öffentlichen Nahverkehr so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Da sie potenziell im direkten Kontakt mit jedem einsteigenden Fahrgast stehen, sollen sie durch die Maßnahme besonders geschützt werden, schrieb der HVV zur Begründung. Die Maßnahme werde vorsorglich getroffen. Nach aktuellem Stand werde der Coronavirus primär über Tröpfcheninfektion übertragen. Die Schmierinfektion spiele eine denkbare, jedoch nachgeordnete Rolle, so der Verkehrsverbund in einer Pressemitteilung.

Türen von Zügen öffnen automatisch

Darüber sollen in U- und S-Bahnen sowie Bussen die Türen an jeder Haltestelle automatisch geöffnet, sofern es technisch möglich ist. Dies gilt nach HVV-Angaben für alle Busse, die U-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe DT5 und die S-Bahn-Baureihe 490. Diese Maßnahme sei nach aktuellem Kenntnisstand nicht zwingend erforderlich, jedoch komme man hiermit einem realisierbaren Wunsch der Fahrgäste nach.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 13.03.2020 | 16:00 Uhr

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