Stand: 19.02.2019 21:06 Uhr

Bramfeld: Blindgänger auf Baustelle entschärft

Der am Dienstag auf einem Baugrundstück im Hamburger Stadtteil Bramfeld gefundene Blindgänger ist entschärft worden. Die 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war in der Nähe des Bundeswehr-Krankenhauses und auf dem Gelände der Unternehmenszentrale des Otto-Konzerns entdeckt worden und musste vor Ort unschädlich gemacht werden. Für die Entschärfung musste die Otto-Zentrale evakuiert werden. Rund 1.000 Mitarbeiter wurden früher in den Feierabend geschickt - betroffen waren vor allem Büros und ein Fotostudio, so ein Unternehmenssprecher. Pakete werden dennoch wie gewohnt ausgeliefert, da ein Großteil der Logistik des Otto-Konzerns nicht in Hamburg sitzt.

Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes steht auf einer Baustelle in Hamburg-Wandsbek. © TeleNewsNetwork Foto: TeleNewsNetwork

Fliegerbombe in Hamburg-Bramfeld entschärft

NDR 90,3 -

In der Nähe des Bundeswehrkrankenhauses in Hamburg-Bramfeld ist ein Blindgänger entdeckt und entschärft worden. Die englische Fliegerbombe wog etwa 500 Pfund.

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Bundeswehr-Krankenhaus nicht betroffen

Laut Feuerwehr wurde bis kurz nach der Entschärfung am Dienstagabend ein Sperradius von 300 Metern um den Fundort an der Haldesdorfer Straße festgelegt. Mehrere Supermärkte in der Umgebung mussten vorzeitig schließen, auch rund 200 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Für sie wurde eine Notunterkunft im nahegelegenen Bundeswehr-Krankenhaus eingerichtet. Auf dem Klinikgelände musste lediglich ein Rettungshubschrauber verlegt werden, ansonsten läuft der Betrieb normal weiter. Im Stadtteil kam es zu starken Verkehrsbehinderungen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 19.02.2019 | 16:00 Uhr

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