Stand: 25.06.2019 15:01 Uhr

Blindgänger in Wilhelmsburg entschärft

Wieder ist ein Blindgänger in Wilhelmsburg entdeckt worden: Arbeiter stießen am Dienstagvormittag bei Sondierungsarbeiten in einer Baugrube in der Dratelnstraße auf eine 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

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Bei dem Blindgänger handelte es sich um eine 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wegen der großen Hitze wurde der Sprengkörper zunächst mit einer Plastikplane abgedeckt und am Mittag vom Kampfmittelräumdienst schließlich erfolgreich entschärft. Um die Grube waren dafür Sandwälle angelegt worden.

Auch Schule war betroffen

Um die Bombe war zuvor ein Sperrradius von etwa 300 Meter eingerichtet worden, auch die Schule in der Dratelnstraße musste geräumt werden. Die Wilhelmsburger Reichsstraße war während der Entschärfung zwischen den Anschlusstellen Georgswerder und Wilhelmsburg-Mitte gesperrt.

Immer wieder Wilhelmsburg

Zuletzt waren innerhalb weniger Tage weiter westlich auf dem alten Punica Gelände mehrere Blindgänger entschärft worden. Die Elbinsel Wilhelmsburg war im Zweiten Weltkrieg als Industriestandort sehr oft von alliierten Bombern angegriffen worden. Dabei fielen viele Sprengkörper in den weichen Elbsand der Insel ohne zu explodieren.

NDR Moderator Stephan Heller steht neben dem Bild eines Blindgängers © NDR

Darum geht's: Blindgänger

NDR 90,3 -

Noch heute liegen an die 3.000 Fliegerbomben, aber auch Waffen, Munition und Granaten auf dem Hamburger Stadtgebiet. Doch was macht man mit diesen Blindgängern?

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 25.06.2019 | 15:00 Uhr

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