Stand: 02.03.2017 17:17 Uhr

Billwerder: Flüchtlingsunterkunft vorgestellt

Im Bezirk Bergedorf entsteht zurzeit Hamburgs größte Flüchtlingsunterkunft. Am Mittleren Landweg werden Ende des Jahres etwa 2.500 Menschen wohnen. Am Donnerstag ist die Unterkunft der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Neubausiedlung am Gleisdreieck

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Die Neubausiedlung am Mittleren Landweg sieht nicht aus wie eine Flüchtlingsunterkunft.

Die Neubausiedlung am Gleisdreieck in Billwerder sieht ganz und gar nicht aus wie eine Flüchtlingsunterkunft. Die drei-bis vierstöckigen Häuser sind Stein auf Stein gebaut, wirken sehr modern und freundlich. 400 anerkannte Flüchtlinge wohnen bereits hier. Wenn das Quartier Ende des Jahres fertiggestellt ist, wird es vier Kitas für rund 300 Kinder geben, ein Eltern-Kind-Zentrum und einen Jugendclub. Dann wird auch die Polizei täglich zwei Stunden präsent sein, für die Bewohner und für die Nachbarn.

In zwei Jahren normale Sozialwohnungen

Bereits in zwei Jahren sollen dann nur noch 300 Flüchtlinge in der Siedlung wohnen - so ist es im Bürgervertrag vereinbart. Bergedorfs Bezirksamtsleiter Arne Dornquast (SPD) sagte: "Das wir dann am Ende ein ganz normal gemischtes Quartier, wie auch in allen anderen größeren Stadtteilen, wo Menschen aus vielen Ländern friedlich zusammen leben." Dornquast ist überzeugt: viele Flüchtlinge, die jetzt hier einziehen, werden sich so wohl im Quartier fühlen, dass viele sich als Mieter für die dann frei werdenden Sozialwohnungen bewerben werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 02.03.2017 | 17:00 Uhr

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