Stand: 13.08.2017 07:54 Uhr

Betrug mit Hindernislauf auf Horner Rennbahn?

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Auf der Horner Rennbahn sollten für einen Crosslauf aufblasbare Hindernisse stehen - doch als die Teilnehmer eintrafen, fanden sie nichts vor.

Die Hamburger Polizei ermittelt nach einem nicht stattgefundenen Crosslauf auf der Pferderennbahn im Stadtteil Horn wegen Betrugs. Die Läufer hatten eine Startgebühr von etwa 30 Euro gezahlt. Als sie am Sonnabendmorgen an der Horner Rennbahn antreten wollten, trafen sie keinen Veranstalter an. Bislang haben sich neun der offenbar geprellten Freizeitläufer bei der Polizei gemeldet, wie NDR 90,3 am Sonntag berichtete.

Laufschuhe © fotolia.com Fotograf: Melpomene

Freizeitsportler offenbar um Startgeld betrogen

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

Für einen Hindernislauf angemeldet, die Startgebühr vorab bezahlt und dann findet gar kein Rennen statt: Hobbysportler sind in Hamburg offenbar Opfer eines Betrugs geworden.

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Aufblasbare Hindernisse nur eine Luftnummer

Es sollte der erste Hindernislauf weltweit ausschließlich mit aufblasbaren Hindernissen - darunter meterhohe Treppen, riesige Rampen und Rutschen - sein. So wirbt der Veranstalter insane5k aus Süddeutschland im Internet für seine Laufveranstaltungen, die angeblich in 22 deutschen Städten stattfinden. Teilnahmegebühr: zwischen 30 und knapp 50 Euro pro Person, die bei Buchung bezahlt werden mussten. Als die angemeldeten Läufer auf der Horner Rennbahn erschienen, stellte sich heraus, dass nicht nur die aufblasbaren Hindernisse eine Luftnummer waren. Weder vom versprochenen Parcours noch von verantwortlichen Personen war etwas zu sehen.

Vertrag ausgehandelt, aber nie unterschrieben

Der Hamburger Rennclub zeigte sich überrascht. Es habe zwar eine Anfrage für die Horner Rennbahn gegeben, man habe auch eine Miete ausgehandelt und einen Mietvertrag per Post versendet. Allerdings sei kein unterschriebenes Exemplar zurückgekommen. "Wir haben von dem Unternehmen nie wieder etwas gehört", sagte Rennclub-Präsident Eugen-Andreas Wahler. Dafür hätten sich inzwischen aber andere deutschen Pferde-Rennbahnen gemeldet, bei denen es offenbar ähnliche Anfragen, aber ebenfalls keine Verträge gab.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 13.08.2017 | 11:00 Uhr

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