Stand: 24.01.2020 09:35 Uhr

Bergedorf: Koalitionsvertrag unterschrieben

Luftbild Oberbillwerder © IBA Hamburg Foto: Falcon Quest
Die Planungen für den künftigen Stadtteil Oberbillwerder sehen nun 350 Wohnungen weniger vor.

SPD, Grüne und FDP in Bergedorf haben am Donnerstagabend ihren Koalitionsvertrag unterschrieben. Darin konnte sich die FDP mit ihren Forderungen zum umstrittenen neuen Stadtteil Oberbillwerder in Teilen durchsetzen: Dort solle nun 350 Wohnungen weniger gebaut werden als geplant.

Senat lenkte ein

Der Senat hatte eigentlich festgelegt, dass nördlich der S-Bahn-Station Allermöhe 7.000 Wohnungen entstehen. An der Entscheidung können die Bezirkspolitiker zwar rechtlich gesehen nicht rütteln, dennoch hatte die Bergedorfer FDP den neuen Stadtteil als zu groß kritisiert. Nun hat der Senat eingelenkt.

Der Bergedorfer SPD-Kreisvorsitzende Ties Rabe ist als Schulsenator selbst Senatsmitglied. Seine Senatskollegin, die Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt, habe ihm die Verkleinerung zugesagt, sagte Rabe auf Anfrage von NDR 90,3. Dafür solle ein bislang bestehender Baustopp in Ochsenwerder aufgehoben werden, wo bis zu 250 neue Wohnungen gebaut werden sollen. Laut Rabe handelt es sich dabei um einen "guten Kompromiss".

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Das Bergedorfer Rathaus. © picture alliance/chromorange Foto: Christian Ohde

Die Koalition in Bergedorf steht

Es ist das Ende der "Bergedorfer Verhältnisse": Der Bezirk im Südosten Hamburgs bekommt nach langen Verhandlungen eine rot-grün-gelbe Koalition. Streitpunkt war unter anderem Oberbillwerder. (18.12.2020) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 24.01.2020 | 10:00 Uhr

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