Stand: 11.08.2018 06:22 Uhr

Ausschreibung für Elbvertiefung startet

16 Jahre nach dem Startschuss für die Planungen der Elbvertiefung hat der Bund mit dem Ausschreibungsverfahren begonnen. Nach Informationen von NDR 90,3 sucht das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven derzeit nach Baggerunternehmen, die mit ihren Schiffen die Fahrrinne tiefer und breiter machen. Demnach fordert die Behörde Unternehmen auf, sich in einem ersten Schritt als Interessenten für die Aufgabe zu bewerben. Die Frist dafür endet bereits in der kommenden Woche.

Ein Schiff zum Ausbaggern der Elbe

Elbvertiefung: Bund beginnt Ausschreibungen

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

Die Bundesregierung hat mit dem Ausschreibungsverfahren für die Elbvertiefung begonnen. Sie sucht nach Baggerunternehmen, die mit ihren Schiffen die Fahrrinne tiefer und breiter machen.

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Mehrere Aufträge zu haben

Konkret benennt der Bund gleich mehrere Aufträge, die im Zuge der Elbvertiefung vergeben werden sollen: In der sogenannten Medemrinne zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven soll unter Wasser ein Damm aus Schotter errichtet werden, damit die Rinne anschließend zum Teil mit ausgebaggerten Sedimenten verfüllt werden kann. Außerdem sollen 30 Millionen Kubikmeter Sand, Steine und Schlick aus der Elbe gebaggert werden.

Noch kein Beschluss erlassen

Vergeben werden sollen die Aufträge aber erst, wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt - voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte, wie es in der Ausschreibung des Bundes heißt. "Gründlichkeit hat absoluten Vorrang", sagte eine Sprecherin der Hamburger Wirtschaftsbehörde zu NDR 90,3. Der Beschluss für die Elbvertiefung werde erlassen, wenn alles fertig ist - nicht eine Sekunde eher.

Steckengeblieben vor Grünendeich: Die 400m lange "CSCL Indian Ocean". © NDR/Ulrich Patzwahl

Elbvertiefung ohne Ende

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 11.08.2018 | 07:00 Uhr

Elbvertiefung: Baggern oder bewahren?

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