Stand: 15.06.2020 07:41 Uhr

Altona: Umfrage zu neuen Parkzonen startet

In Hamburg-Altona sind vier Anwohnerparkzonen geplant. Zuvor befragt der Landesbetrieb Verkehr aber die 30.000 Bewohnerinnen und Bewohner: Ab Montag können sie in einer Online-Umfrage angeben, ob sie die Zonen wollen.

Pendelnde belegen viele Parkplätze

Rund um Altonas Bahnhof und das Nobistor vor der Reeperbahn sind Hamburgs Bewohnerparkgebiete 20 bis 23 geplant. Denn eine Erhebung ergab, dass dort aktuell tagsüber "ein akuter Parkraummangel für die Bewohner" besteht. Kein Wunder, für 6.500 Autos der Anwohnenden gibt es nur 5.000 Parkplätze. Am schwierigsten ist die Situation offenbar am Stuhlmannplatz an der Esmarchstraße. Nach Informationen von NDR 90,3 gibt es hier 110 Prozent Auslastung - von 9 bis 21 Uhr. Als Konsequenz wird viel illegal geparkt. Zudem stellen viele Pendelnde hier ihre Autos ab. An der Palmaille und dem Nobistor belegen sie zwei Drittel der Parkplätze.

Anwohnerinnen und Anwohner können abstimmen

Die Anwohnenden werden nun angeschrieben und können online abstimmen, ob sie die Parkzonen wollen. Sie zahlen später zwar 25 bis 30 Euro Jahresgebühr, können aber unbegrenzt vor der Haustür parken. Alle anderen Autofahrerinnen und Autofahrer müssen zwei Euro pro Stunde zahlen - und dürfen nicht länger als drei Stunden parken.

Anfang Mai hatte der Landesbetrieb Verkehr das Schanzen- und das Karolinenviertel zu Bewohnerparkzonen erklärt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.06.2020 | 06:00 Uhr

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