Stand: 18.05.2020 11:53 Uhr

100 Jahre: Elbe-Werkstätten feiern Jubiläum

Mittendrin statt nur dabei: Das gilt bei den Elbe-Werkstätten nun schon quasi seit 100 Jahren. Die Werkstätten wollen Menschen mit Behinderung in Hamburg wohnortnahe Arbeitsplätze und eine bestmögliche Förderung und Integration bieten - und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Inklusion. In diesem Jahr feiert das Unternehmen seinen runden Geburtstag.

1920 gegründet

1920 hatte der Hamburger Senat die Hamburger Werkstatt für Erwerbsbeschränkte, später nur noch Hamburger Werkstatt genannt, gegründet. 2006 wurden die Hamburger Werkstatt GmbH, die Elbe-Werkstätten GmbH und die Winterhuder Werkstätten schließlich zusammengeführt. Im Jubiläumsjahr 2020 waren eigentlich eine Ausstellung im Rathaus, ein Senatsemfang und ein Mitarbeiterfest geplant. Wegen der Corona-Pandemie will das Unternehmen die Feiern nun aufs kommende Jahr verschieben. Nicht ausgefallen ist dagegen eine Aktion zum Jubiläum, bei der prominente Hamburger und Hamburgerinnen jeweils einen Beschäftigten der Elbe-Werkstätten am Arbeitsplatz besuchen. Für den NDR machten Yared Dibaba, Julia Westlake und Carlo von Tiedemann mit - noch bevor Corona das öffentliche Leben lahmlegte.

Jobs für 3.100 Menschen

Rund 3.100 Menschen mit Behinderung bieten die Elbe-Werkstätten inzwischen einen Arbeitsplatz. Damit sind sie nicht nur die größten der bundesdeutschen Werkstätten, sondern auch einer der größten Arbeitgeber der Metropolregion Hamburg. Der Berufsbildungsbereich des Unternehmens bietet Menschen mit Behinderung berufliche Qualifizierungsplätze innerhalb und außerhalb der Werkstatt. Sie sollen damit für den beruflichen Alltag fitgemacht werden - auch für den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 18.05.2020 | 18:00 Uhr

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