Stand: 23.07.2019 14:23 Uhr

Elbvertiefung: Baggern für mehr Tiefgang

Die neue Elbvertiefung zwischen Hamburg und Cuxhaven ist seit vielen Jahren ein Zankapfel. Der Hamburger Senat und die Hafenwirtschaft betonen die Bedeutung für die Hansestadt. Umweltverbände warnen hingegen vor den Folgen für die Natur. Deswegen klagten sie dagegen und erreichten einen vorläufigen Stopp. Schließlich genehmigte das Bundesverwaltungsgericht im Februar 2017 die Elbvertiefung unter Auflagen. Sie begann im Juli 2019 - gut 17 Jahre nach den ersten Planungen.

In der Elbe wird jetzt gebaggert

Die Baggerarbeiten für die Elbvertiefung haben begonnen. Zum offiziellen Start kam Bundesverkehrsminister Scheuer. Umweltschützer protestierten und servierten toten Elbfisch. mehr

Was bringt die Elbvertiefung?

Damit die neuesten XXL-Containerschiffe den Hamburger Hafen unabhängig von der Tide erreichen können, wird die Elbe derzeit vertieft. Was passiert da genau - und wo drohen Gefahren? mehr

Für und wider Elbvertiefung

Umweltschützer sehen den geplanten Fahrrinnen-Ausbau als Gefahr für die Flusslandschaft an. Der Bund hingegen hält die ökologischen Auswirkungen auf die Elbe für gering. Ein Überblick. mehr

Chronologie

Eingriffe in die Unterelbe seit dem 19. Jahrhundert

Die Vertiefung der Fahrrinne ist seit der Industrialisierung immer wieder Thema an der Unterelbe gewesen. Seit dem 19. Jahrhundert hat es mehrere Anpassungen gegeben. mehr

Die jahrelange Debatte um die Elbvertiefung

Den Antrag zum weiteren Ausbau der Unterelbe hat Hamburg bereits 2002 gestellt. Aber wann und ob überhaupt die Bagger loslegen können, ist noch immer offen. mehr

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So tief soll die Elbe werden

Befürworter sprechen von der "Fahrrinnenanpassung" der Elbe, wenn sie die Elbvertiefung meinen. Die Animation erklärt, was am Grund des Flusses passieren soll. Video (00:32 min)