Stand: 14.11.2018 15:20 Uhr

Erste Hilfe gegen Neonazis: Beraterteams im Norden

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Wie umgehen mit rechtsextremen Kommentaren im Internet? Die norddeutschen Beratungsteams können helfen.

Stress mit rechten Kollegen? Zoff im Internet mit Neonazis? Bedrohung durch Rechtsextreme, weil man die "falsche" Hautfarbe hat? Auf den hier aufgelisteten Internetseiten und unter der angegebenen Notrufnummer erhalten Opfer von rechtsradikalen Angriffen Erste Hilfe. Auch Angehörige von Betroffenen oder Zeugen von Übergriffen können sich dort beraten lassen. Norddeutsche Expertenteams informieren aber auch Schulen, Vereine, Behörden, Firmen und andere Interessierte, wie sie mit rechtsextremen Vorkommnissen umgehen können.

Hotline für Opfer rechter Gewalt

Menschen, die durch rechtsextremistische Gewalt bedroht werden oder sich gefährdet sehen, können sich unter der Rufnummer (02225) 892 42 40 an das BKA wenden. In Notfällen die Notrufnummer 110 wählen.

Hilfe und Beratung - Linksammlung

Niedersachsen: Parteiliche Beratung für Opfer und Angehörige

Das Projekt "RespAct" in Hannover und Oldenburg bietet Betroffenen rechter Angriffe sowie deren Freunden und Angehörigen Unterstützung, Beratung und Begleitung an. extern

Niedersachsen: Mobile Beratung für Institutionen und Verbände

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen und drei Regionalbüros beraten unter anderem Schulen, Vereine, Kommunen und Einzelpersonen bei Problemen im Zusammenhang mit Rechtsextremismus. extern

Schleswig-Holstein: ZEBRA hilft Betroffenen rechter Angriffe

In Schleswig-Holstein hilft ZEBRA Betroffenen, Angehörigen und Zeugen nach rechtsmotivierten Angriffen. Außer Beratung und emotionaler Unterstützung gibt es zum Beispiel auch juristische Infos. extern

Schleswig-Holstein: Regionale Beratungsteams bieten Infos

Vier regionale Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein bieten Informationsveranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen an - von Schulen bis Betrieben. extern

Mecklenburg-Vorpommern: LOBBI hilft Betroffenen

Der Verein LOBBI berät nach rassistischen, antisemitischen, homophoben und anderen rechtsmotivierten Angriffen Betroffene, Angehörige und Zeugen. Büros gibt es in Rostock und Neubrandenburg. extern

Hamburg: Empower berät Betroffene rechter Gewalt

In Hamburg können sich Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie deren Angehörige, Freunde und Zeugen von Übergriffen an die Beratungsstelle Empower wenden. extern

Hamburg: Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus

Das MBT in Hamburg unterstützt Bündnisse gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus. Außerdem bietet es allgemeine Infos zu diesen Themen und organisiert Veranstaltungen - etwa in Schulen. extern

Bremen: Demokratiezentrum hilft gegen rechts

In Bremen koordiniert das Demokratiezentrum des Landes die Beratungsangebote gegen Rechtsextremismus. Dort gibt es aber auch Hilfe gegen gewaltorientierten Islamismus. extern

Bundesweit: Verband der Beratungsstellen für Betroffene

Auf der Internetseite des Verbandes der Beratungsstellen für Betroffene rechter rassistischer und antisemitischer Gewalt finden sich Links zu Beratungsstellen in ganz Deutschland. extern

Links für Aussteiger aus dem Rechtsextremismus

Hilfe für Aussteiger aus der Neonazi-Szene

Wie kommt man raus aus der rechten Szene? Für Ausstiegswillige gibt es verschiedene Beratungs- und Hilfsangebote. Eine Kontaktaufnahme ist auch anonym möglich. mehr

Weitere Informationen

FAQ: Was tun gegen Nazi-Sprüche oder rechte Gewalt?

Wie reagiert man, wenn man Zeuge eines Angriffs von Neonazis wird? Was kann man tun, wenn Freunde rassistische Reden schwingen oder rechtsextreme Postings teilen? Experten geben Tipps. mehr

"RespAct": Beratung und Hilfe in Niedersachsen

In Niedersachsen haben Betroffene rassistischer Gewalt eine neue Anlaufstelle. Anfang Mai hat in Hannover eine Beratungsstelle eröffnet, eine weitere soll in Oldenburg folgen. mehr

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LOBBI hilft Opfern rechter Gewalt

Beratung, Beistand vor Gericht und Hilfe bei Entschädigungsfragen: Die Opferberatung LOBBI kümmert sich um Menschen, die rechter Gewalt ausgesetzt waren. Video (05:08 min)

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Das Forum | 18.07.2018 | 20:30 Uhr

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