Wolf-Hendrik Müllenberg

Auf die Idee, Journalist zu werden, brachte ihn Otto Waalkes: Im Jahr 1989 traf Wolf-Hendrik Müllenberg als Sechsjähriger sein Kindheitsidol an einer Ampel in seiner Heimatstadt Hamburg. Otto saß in einem Auto, winkte, machte Faxen und brauste davon. Dabei ließ der Komiker ein Kind zurück, das noch viele Fragen an ihn hatte! "Wenn du Journalist bist, kannst du Berühmtheiten treffen", erklärte seine Mutter - von da an war Wolf-Hendrik Müllenberg von dem Beruf fasziniert. Nach einer Rucksack-Reise durch Australien und Südostasien und einem medienwissenschaftlichen Studium in Hamburg absolvierte er ein Volontariat an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin. Seit 2013 arbeitet er für den NDR, zunächst drei Jahre lang als Reporter für Hörfunk, Fernsehen und Online im Studio Braunschweig - bis er nach Hamburg zum Aktuell-Team von NDR.de wechselte. Dort wälzt er gern Bücher, in denen aufregende Geschichten zu Hamburgs Historie stehen. Zudem arbeitet er als Berater im Team Social Media des NDR. In seiner Freizeit steht er gern auf Hamburgs Basketball-Plätzen oder reist in entfernte Länder - mit seiner Familie, die er noch nicht davon überzeugen konnte, dass "Otto - Der Film" auch heute noch lustig ist. Genauso wenig hat er es bisher geschafft, Otto zum Interview zu treffen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Da ist er sich sicher.

Beiträge von Wolf-Hendrik Müllenberg

Eine Familie hat sich im Jahr 1945 um den Weihnachtsbaum versammelt. © picture alliance/IMAGNO Foto: IMAGNO/Votava

Weihnachten vor 75 Jahren: Träumen in Trümmern

Die erste Weihnacht nach Kriegsende 1945: Städte liegen in Schutt, Essen und Wohnraum sind knapp. Doch das schweißt viele zusammen. mehr

Einer der ersten Bildpostkarten vom 16. Juli 1870, auch Correspondenzkarte genannt, gedruckt und verschickt von Buchhändler August Schwartz (1837-1904) aus Oldenburg © Public Domain

Gruß und Kuss! - Der Siegeszug der Ansichtskarte

Am 16. Juli 1870 verschickt ein Oldenburger Buchhändler die wohl erste mit Bild bedruckte "Correspondenz-Karte". Die Postkarte an sich, als Kurz-Brief ohne Umschlag, gibt es allerdings schon früher. mehr

Leuchtbuchstaben mit dem Slogan "NO G20" sind in Hamburg auf dem Dach des linksalternativen Kulturzentrums Rote Flora im Hamburger Schanzenviertel zu sehen. © dpa Foto: Christian Charisius

Rote Flora: Widerspenstig seit 30 Jahren

Einst prachtvolles Varieté-Theater, heute autonomes Zentrum: Die Rote Flora in Hamburg ist das am längsten besetzte Haus der Bundesrepublik - und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. mehr

Auf einer alten Postkarte sind Menschen in der Hamburger Kneipe "Verbrecherkeller" abgebildet.

Verbrecherkeller: Wo Hamburgs Ganoven strandeten

Fliegende Fäuste, Suff und Eskapaden: Der Verbrecherkeller im Hamburger Gängeviertel ist um die Jahrhundertwende berüchtigt. In der Spelunke steigen die finstersten Halunken ab. mehr

Polizisten stehen vor einem Fahrrad, das auf der Straße liegt. © ullstein bild Foto: Solcher

1991: Nicola stirbt auf der Stresemannstraße

Am 5. September 1991 wird Nicola S. beerdigt: Die Neunjährige stirbt, nachdem ein Lkw sie auf der Stresemannstraße in Hamburg überfahren hat. Auf ihren Tod folgen wochenlange Proteste. mehr