Stand: 04.08.2019 10:01 Uhr

Wetter-Aussichten: Auch der Montag bringt Gewitter

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Auch für Montag rechnet der Deutsche Wetterdienst mit Gewittern im Norden.

Gewitter mit Schauern und zum Teil heftiger Platzregen: Nach der vorläufigen Beruhigung am Wochenende rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Montag erneut mit ungemütlichem Wetter im Norden. Gewitter sollen zunächst vor allem in Niedersachsen vom Weser-Ems-Gebiet und Leinebergland her aufziehen. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bleibt es zunächst freundlicher, im Tagesverlauf sind aber überall Gewitter mit Schauern, Platzregen und starken bis stürmischen Böen möglich.

Die Höchstwerte liegen am Montag bei 20 Grad in Kiel und Warnemünde, 24 Grad in Emden, Lübeck und Schwerin bis 27 Grad in Hildesheim. Das wechselhafte Wetter bleibt den Norddeutschen voraussichtlich auch in den kommenden Tagen erhalten.

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Tief "Wolfgang" bringt Gewitterzellen mit kräftigen Schauern

Am Freitag hatte Tief "Wolfgang" viele Gewitterzellen mit kräftigen Schauern nach Norddeutschland gebracht. Betroffen waren vor allem Teile Niedersachsens, der Süden Schleswig-Holsteins und Westmecklenburg. In Niedersachsen sorgte Starkregen vor allem in Lohne (Landkreis Vechta) und Diepholz für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Ein Großteil der Lohner Innenstadt habe zwischenzeitlich unter Wasser gestanden, teilte die Polizei in Oldenburg mit. Zwischen 19 und 20 Uhr am Freitagabend seien rund 80 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Straßen waren teilweise nicht mehr befahrbar, etliche Keller liefen mit Wasser voll.

Zeltlager geräumt, Festival unterbrochen

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Auch in Hannover überschwemmte der Starkregen Straßen.

In Diepholz hatte die Feuerwehr den Angaben zufolge rund 190 Einsätze. Vorsorglich wurde das in der Stadt stattfindende Appletree Garden Festival für zwei Stunden unterbrochen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Rund 3.000 Besucher mussten das Festivalgelände verlassen. In Dinklage (Landkreis Vechta) evakuierte die Feuerwehr am Freitag wegen des Starkregens ein Zeltlager. Rund 120 Kinder wurden vorübergehend in einer Schule einquartiert. In Hannover musste ein Teil des Vorprogramms des Ed-Sheeran-Konzerts abgesagt werden.

Wacken-Gelände zeitweilig geräumt

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In Wacken suchten die Metal-Fans am Freitagnachmittag Schutz vor Regen und Gewitter.

In Schleswig-Holstein kam es allein in den Ortschaften Nahe und Itzstedt im Kreis Segeberg zu rund 60 Feuerwehr-Einsätzen. Meist ging es um vollgelaufene Keller. Wasserschäden gab es dort nicht nur in Wohnhäusern, sondern auch in drei Supermärkten. Vorsichtshalber wurde das Gelände des Wacken-Festivals im Kreis Steinburg am Nachmittag vorübergehend geräumt, das Programm unterbrochen. Nach knapp zwei Stunden durften die Besucher zurück. "Das Gewitter war wesentlich weniger schlimm, als es hätte kommen können", sagte eine Polizeisprecherin. Bereits am Mittwoch war ein Teil des Geländes wegen eines Gewitters vorübergehend gesperrt worden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 04.08.2019 | 10:00 Uhr

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