Stand: 24.10.2018 14:18 Uhr

"Siglinde" verursacht kaum Schäden im Norden

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Sturmtief "Siglinde" sorgte - wie hier auf Wangerooge - vor allen an der Nordseeküste für heftige Böen.

Das Sturmtief "Siglinde" hat den Norden kräftig durcheinandergewirbelt, aber keine schweren Schäden angerichtet. Am Dienstag waren schwere Sturmböen an der Küste aufgekommen, mancherorts gab es orkanartige Böen. Auch im Binnenland wehte es kräftig. Wegen "Siglinde" stürzten in der Nacht zum Mittwoch vereinzelt Bäume in Niedersachsen um. Insgesamt sei es jedoch "überraschend ruhig" geblieben, sagte ein Polizeisprecher.

Hamburger Fischmarkt bleibt trocken

Umgestürzte Bäume gab es auch in Hamburg. Die Einsätze seien insgesamt aber "unauffällig" gewesen, so die Polizei. Am Fischmarkt St. Pauli blieb es ebenfalls ruhig: Der Scheitelpunkt am Pegel erreichte gegen 5 Uhr morgens seinen Höchstwert von 1,08 Metern über dem mittleren Hochwasser, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mitteilte. Bei der vorangegangenen Sturmflut am Dienstagnachmittag hatte dieser noch bei 1,64 Meter gelegen.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern gab es keine nennenswerten Schäden. Die Feuerwehren mussten nur vereinzelt ausrücken, um abgeknickte Äste von den Straßen zu räumen. Im Rostocker Stadthafen machte die Wasserschutzpolizei einige losgerissene Boote wieder fest.

Ausfälle im Fährbetrieb auch am Mittwoch

Die Bahn meldete keine größeren Zwischenfälle. Beim Sylt-Shuttle gab es aber Einschränkungen beim Lkw-Transport. Wind und Hochwasser sorgten zudem für Ausfälle beim Fährbetrieb. Zwischen Amrum und den Halligen fielen alle Fähren aus. Seit Mittwochmorgen fahren sie wieder nach Plan, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei auf ihrer Webseite mitteilte. Der Katamaran "Halunder-Jet", zwischen Hamburg und Helgoland im Einsatz, fuhr dagegen am Mittwoch nicht. Auch die MS "Funny Girl", die von Büsum nach Helgoland fährt, und die Neuwerk-Fähre MS "Flipper" der Reederei Cassen Eils blieben am Mittwoch im Hafen.

In Emden entfielen am Dienstag Abfahrten des schnellen Katamarans nach Borkum, dafür setzte die Reederei AG Ems eine langsamere Ersatzfähre ein. Die Weiße Flotte stellte den Fährverkehr nach Hiddensee vorläufig ein. Auch die Rügen-Fähre, die Wittower Fähre und die Fähre zwischen Gehlsdorf und Kabutzenhof in Rostock verkehrten am Dienstag nicht. Am Mittwoch nahmen die Fähren den Betrieb wieder auf.

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NDR//Aktuell | 23.10.2018 | 14:00 Uhr

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