Stand: 18.01.2019 12:13 Uhr

Auf vielen norddeutschen Straßen bleibt es glatt

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Überfrierende Nässe sorgt für teilweise extreme Glätte auf den Straßen im Norden.

Überfrierende Nässe hat am Freitagmorgen in weiten Teilen Norddeutschlands für spiegelglatte Straßen gesorgt. Es kam zu mehreren wetterbedingten Unfällen und Verkehrsbehinderungen. Auch auf den Geh- und Radwegen war es in den frühen Morgenstunden teilweise extrem glatt. Bei Tageshöchstwerten von einem bis fünf Grad muss laut Wettervorhersage gebietsweise weiterhin mit Schneeregen, Schnee oder Graupel gerechnet werden.

Glätte macht Autofahrern und Fußgängern zu schaffen

In Niedersachsen ereigneten sich zahlreiche Unfälle wegen der winterlichen Straßenverhältnisse. Dabei gab es mehrere Verletzte. Der folgenschwerste Unfall mit zwei schwer und einem leicht Verletzten passierte bereits am Donnerstagabend: Im Landkreis Cloppenburg stieß eine 22-jährige Autofahrerin mit ihrem Wagen frontal mit einem anderen zusammen. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar, die Glätte habe aber eine Rolle gespielt, sagte ein Polizeisprecher.

Ein Dutzend Unfälle in MV

Auch in Mecklenburg-Vorpommern kamen Autofahrer ins Rutschen. In kurzer Zeit gab es etwa ein Dutzend Unfälle vor allem auf der A20 zwischen Rostock und Lübeck in Nordwestmecklenburg sowie in Schwerin und bei Ludwigslust. Landesweit wurden laut Polizei mindestens drei Menschen verletzt, ansonsten blieb es aber bei Blechschäden.

Rund um Lübeck besonders glatt

In Schleswig-Holstein gab es laut Polizei vor allem im Bereich rund um Lübeck glättebedingte Unfälle: Am Morgen ereigneten sich dort sechs Unfälle, drei davon auf der A20. Verletzt wurde niemand.

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Das Fahrrad lieber stehen lassen - in Hamburg war es am Morgen extrem glatt.
Streufahrzeuge in Hamburg unterwegs

In Hamburg gab es ab Mitternacht aufgrund der Glätte drei Unfälle, auch hier laut Polizei ohne Verletzte. Die Feuerwehr versorgte nach eigenen Angaben bei mehr als zehn Unfällen Fußgänger und Radfahrer, die wegen der Glätte ausgerutscht waren. Der Winterdienst der Stadtreinigung war mit 110 Streufahrzeugen ab 2 Uhr im Einsatz, um unter anderem die Hauptverkehrsstraßen zu sichern. 400 weitere Einsatzkräfte kümmerten sich um Radwege, Überwege und Bushaltestellen.

Am Vormittag lief der Verkehr wieder ohne wetterbedingte Störungen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 18.01.2019 | 06:00 Uhr

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