Stereo - Der Musikpodcast mit Carolin Emcke

Carolin Emcke hört Kammermusik

Samstag, 03. Oktober 2020, 17:35 bis 18:00 Uhr

Carolin Emcke beleuchtet in jeder Folge ihres Musikpodcasts Stereo ein ausgewähltes Genre - einen besonderen Fokus legt sie auf die Kammermusik.

Carolin Emcke und Raliza Nikolov © NDR Foto: Mischa Kreiskott
Carolin Emcke (l.) spricht in Folge 5 des Musikpodcasts "Stereo" über Rostropowitschs Humor und den dramatischen Hintergrund der Bratschensonate op. 11 Nr. 4 von Paul Hindemith.

Sie ist Publizistin, aber eben auch bekennende Musikenthusiastin, wann immer sie kann, geht sie ins Konzert, fühlt sich dort am glücklichsten, wie sie gern erzählt. Musik zu hören, Entdeckungen zu machen, über besondere Fundstücke nachzudenken und all das mit ihrem philosophischen Background zu grundieren und zu verknüpfen - das zeichnet ihren kleinen Podcast aus.

In Folge 5 spricht sie zuerst über eine Aufnahme von Mstislaw Rostropowitsch und Swjatoslaw Richter, sie spielen zusammen Beethoven. Und Carolin Emcke möchte unsere Aufmerksamkeit einmal nicht auf den "großen Romantiker unter den Cellisten" Rostropowitsch lenken oder den "politisch Engagierten", sondern auf seine humorvolle Art, über Musik zu sprechen und darüber, wie er sich großen Meisterwerken genähert hat als Interpret, wie er zunächst die Partitur studierte, am liebsten nachts, wenn es ganz still war um ihn herum, und sich dann - ganz für sich allein, ohne dass jemand zuhören durfte -, ans Üben machte.

Im zweiten "Kapitel" erzählt Carolin Emcke, vor welchem entstehungsgeschichtlich dramatischen Hintergrund sie die Bratschensonate op. 11 Nr. 4 von Paul Hindemith hört, ein Werk, 1919 entstanden, kurz nach dem Ersten Weltkrieg.

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Carolin Emcke © NDR Foto: Mischa Kreiskott

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