Sonntagsstudio

Der Norden liest. Dmitrij Kapitelman stellt seine neues Buch "Eine Formalie in Kiew" vor

Sonntag, 09. Mai 2021, 20:00 bis 22:00 Uhr

"Zum Heulen witzig, dass ich ausgerechnet jetzt nach Kiew muss", sagt der Held in "Eine Formalie in Kiew"; und so ist dieses ganze lustige und traurige zweite Buch von Dmitrij Kapitelman: eben zum Heulen witzig. Kapitelman – für sein Debüt "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters" schon gefeiert und preisgekrönt – erzählt nun von einer Familie, die voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Stoisch versucht der Sohn, Deutscher zu werden. Er kann zwar besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Aber natürlich ist der Bürokratie keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht.

Moderation: Claudia Christophersen

Aufzeichnung vom 8. April 2021 in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Zentrum Göttingen.

Weitere Informationen
Dmitrij Kapitelman: "Eine Formalie in Kiew" © Hanser Berlin

Dmitrij Kapitelman: "Eine Formalie in Kiew"

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