Ein Hund leckt einer Frau den Mund ab. © Fotolia Foto: Fly_dragonfly

Pets and the city

Sendung: Feature | 12.10.2021 | 20:00 Uhr | von Jessen, Lisbeth
54 Min | Verfügbar bis 06.10.2022

New Yorker lieben ihre Haustiere - so sehr, dass sie sie am liebsten immer bei sich haben. Eine Bescheinigung, dass der Halter das Tier zur emotionalen Unterstützung benötigt, macht selbst einen gemeinsamen Museumsbesuch möglich. Jedes Jahr im Herbst werden in der St.-Johns-Kathedrale in New York Haustiere gesegnet - am Tag des Heiligen Franz von Assisi. Dieses Jahr ist auch Hund Lily mit dabei. Seine Besitzerin Janice lebt allein, Lily ist ihre einzige Gefährtin. Nach den Anschlägen des 11. September diagnostizierten die Ärzte eine Angststörung bei Janice. Dadurch konnte sie Lily als "emotional support animal" registrieren lassen. Nun kann Lily überallhin mitkommen, wo Tiere sonst nicht erwünscht sind - vom Restaurant bis ins Museum. In New York ist die Zahl der zugelassenen emotional unterstützenden Tiere in den letzten Jahren stark gestiegen und hat absurde Züge angenommen. Denn nicht nur Hunde unterstützen emotional, sondern auch Schildkröten, Schlangen und Schweine.

Ein Feature von Lisbeth Jessen
Mit: Hildegard Meier, Angelika Bartsch, Susanne Marie Kubelka und Camilla Renschke
Technische Realisation: Rike Wiebelitz
Regie: die Autorin
Produktion: WDR/Dlf Kultur 2016

Verfügbar bis 06.10.2022.
ndr.de/radiokunst

Ein Hund leckt einer Frau den Mund ab. © Fotolia Foto: Fly_dragonfly

Pets and the city

In New York dürfen registrierte "Emotional support animals" mit ins Museum oder Restaurant kommen. Registriert werden Hunde, Schildkröten, Schlangen und Schweine. mehr