Sendedatum: 16.07.2013 23:00 Uhr

Geheimnisse einer Bestsellerautorin

Die Schriftstellerin Isabel Allende befragt von Ruthard Stäblein

Isabel Allende kehrt in ihrem  Roman "Mayas Tagebuch" wieder einmal zu ihren chilenischen Wurzeln zurück, wobei sie ihre amerikanische Gegenwart mit dem Romangeflecht verbindet. Isabel Allende erzählt im Gespräch auf NDR Kultur von den aktuellen politischen Bezügen ihres Romans, von den Auswirkungen des Militärputsches gegen ihren Onkel Salvador Allende auf die heutige chilenische Gesellschaft.

Kein Hass, kein Rachegefühl

Obwohl viele Personen aus ihrer Verwandtschaft verschwunden oder gestorben seien, hege sie persönlich keine Rachegefühle, keinen Hass, sagt die 70-Jährige im Gespräch mit Ruthard Stäblein und das, obwohl Details der Militärdiktatur unter Pinochet noch immer geheim gehalten werden.

Schriftstellerin Isabel Allende spricht auf einer Konferenz.  Foto: Sashenka Gutierrez
AUDIO: Isabel Allende im Gespräch (27 Min)

Das Gespräch ist nicht auf Englisch, wie so viele Interviews mit Isabel Allende, sondern auf Spanisch geführt worden, in der Muttersprache der Bestsellerautorin, denn Allende versteht sich als "Lateinamerikanerin" aufgrund gemeinsamer Erfahrungen mit dem politischen Exil, mit dem historischen Erbe, mit der Sprache der Latinos. Und in ihrer Muttersprache fällt es ihr auch leichter ein paar persönliche Geheimnisse zu verraten.

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Das Gespräch | 16.07.2013 | 23:00 Uhr

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