Stand: 06.08.2019 11:00 Uhr

berenbostel chor ad libitum

Bei manchen Gelegenheiten treten die Sängerinnen und Sänger vom "berenbostel chor ad libitum" auch zusammen mit anderen Chören auf.

"Unser Chor wurde bereits 1881 in Berenbostel als reiner Männerchor gegründet. 1969 'durften' auch Damen dazu kommen. Den heutigen Namen 'berenbostel chor ad libitum' gaben wir uns 2003. 'Ad libitum' - wie es beliebt - soll auf das breit gefächerte Repertoire hinweisen.

Chorleiter Albrecht Drude gestaltet die Proben in einer aufgeschlossenen Atmosphäre. Er fördert und fordert uns, die wir etwa zwischen 19 und 80 Jahre alt sind, so dass wir nach den Proben beschwingt nach Hause gehen.

Konzerte werden auch gern auf externen Chorfreizeiten intensiv vorbereitet. Im Laufe der Jahre haben wir verschiedene Konzertreisen ins In-und Ausland gemacht, z.B. nach Berlin oder zu Garbsens Partnerstädten in Frankreich und Polen. Gesellige Veranstaltungen im Laufe des Chorjahres tragen zum besseren Kennenlernen bei."

Steckbrief

berenbostel chor ad libitum
35 Sängerinnen und Sänger
Leitung: Albrecht Drude

Probenort
Gemeindesaal der Stephanuskirche
Stephanusstraße 22, 30827 Garbsen

Repertoire
"Wir singen Lieder aus verschiedenen Epochen, Gospels, Spirituals, aber auch weltliche und große geistliche Werke, z.B. die Krönungsmesse von Mozart, das Gloria G-Dur von Vivaldi, das 'Te Deum' von Carpentier, die Weihnachtsoratorien von Homilius und Saint Saëns sowie Songs aus der 'West Side Story', Songs im Stil der Comedian Harmonists oder auch europäische und afrikanische Chorsätze."

Besonderes
Ein ungewöhnliches Konzerterlebnis:
"Wir haben Garbsens Partnerstadt Wreschen in Polen besucht und u.a. ein kleines Konzert vor ca. 1000 Zuhörern vormittags zum Abschluss eines Gottesdienstes gegeben. Der Zeitplan war durcheinander gekommen, so dass sich unser Auftritt verzögerte. Als wir nach mehreren Stücken schließlich die schöne Motette 'Jauchzet dem Herrn, alle Welt' von Felix Mendelssohn Bartholdy anstimmten, verließen erste Zuhörer die Kirche und es folgten immer mehr! Aber so schlecht gesungen hatten wir doch gar nicht!? Wir waren sehr irritiert. Unser Dirigent hatte den 'Exodus' zunächst gar nicht mitbekommen, weil er ja mit dem Rücken zum Publikum stand. Er wunderte sich nur über unsere Unkonzentriertheit. Unser eigentliches Glanzstück ist uns dann auch nicht so toll gelungen, was allen schrecklich peinlich war!
Später klärte man uns auf, dass es nicht an uns gelegen hatte, dass die Leute teilweise gegangen sind, sondern an dem Umstand, dass sonntags spätestens um 12 Uhr die zweite 'Schicht' in die Kirche will. Die ersten Leute haben also die Kirche verlassen, um den anderen Platz zu machen und pünktlich zum Mittagessen zuhause zu sein. Trotzdem, das war ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden!"

Übersicht

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Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Klassisch in den Tag | 12.06.2019 | 07:40 Uhr

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