Stand: 22.11.2019 15:00 Uhr

MontagsChor Rostock

Die Sängerinnen vom MontagsChor Rostock und ihr Chorleiter Tilman Fröhlich gestalten fünf bis sechs Auftritte pro Jahr.

Der MontagsChor Rostock e.V. besteht seit 1993. Die etwa 30 Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren kommen aus den verschiedensten Berufen und haben bis auf wenige Ausnahmen keine besondere musikalische Ausbildung. Beharrlichkeit, Fleiß und Liebe zum Gesang vereint die Sängerinnen und ist Grundlage für den Erfolg des Chores.

Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Wettbewerb "Praga Cantat 2014" in der tschechischen Hauptstadt. Das Programm des Chores wurde mit einem "Goldenen Band" und einem Sonderpreis für die Interpretation zeitgenössischer Literatur gewürdigt. 2016 erschien die CD "Atmosphäre".

Das Ensemble überrascht das Publikum auch mit interessanter Konzertgestaltung wie zuletzt 2016 mit einer musikalisch-literarischen Adventsmusik im Rittersaal des Gutes Hohen Luckow. Der Chor nimmt regelmäßig an Leistungssingen teil und wurde zuletzt 2017 beim Landeschorwettbewerb Mecklenburg-Vorpommern für die Weiterleitung zum Bundeschorwettbewerb 2018 nominiert.

2019 nehmen die Sängerinnen um Chorleiter Tilman Fröhlich als einer von über 400 Chören am Deutschen Chorfest in Leipzig teil und haben sich für den Wettbewerb in der Kategorie "Frauenchor" mit einem modernen Programm für die Kategorie "Zeitgenössische Musik" angemeldet.

Steckbrief

MontagsChor Rostock
32 Sängerinnen
Leitung: Tilman Fröhlich

Probenort
Weltmusikschule Carl Orff
Wallstraße 1, 18055 Rostock

Repertoire
"Wir singen vier- bis sechsstimmige A-Cappella-Werke, nach Möglichkeit und überwiegend Originalkompositionen für Frauenchor. Unsere derzeitigen Lieblingskomponisten sind Kurt Bikkembergs (Belgien), Xavier Busto (Spanien/Baskenland) und Eriks Esenvalds (Lettland). Im Programm sind aber auch interessante Volksliedbearbeitungen sowie Werke aus vergangenen Jahrhunderten."

Besonderes
"Zum Landeschorwettbewerb des Musikrates Mecklenburg-Vorpommern 2017 hatten wir uns u.a. 'Stars' von Erik Esenvalds ausgesucht. Dieses achtstimmige Werk wird mit Begleitung einer Glasharfe - in diesem Fall also mit verschieden großen, mit Wasser gefüllten Gläsern, über die man mit dem Finger streicht, begleitet. Als wir also mit den vorbereiteten, aufwendig gestimmten Gläsern am Portal der Universitäts-Aula standen, verbot uns die Einlasserin, diese Gläser mit in den holzgetäfelten Saal zu nehmen - dies sei strengstens verboten, um den Parkettfußboden nicht zu schädigen. Kurze Schrecksekunde unsererseits! Sie ließ sich aber überzeugen, dass uns ohnehin kein einziger Tropfen Wasser entfliehen darf, da sich dann der Ton sofort ändert und den Vortrag zerstören würde."

Übersicht

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Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Klassisch in den Tag | 12.06.2019 | 07:40 Uhr

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