Stand: 12.07.2018 10:37 Uhr

Festspiele mit einem Hauch Berlin

Die Festspiele im Schlossgarten in Neustrelitz werden im Sommer einen Hauch Berlin an der Mecklenburgischen Seenplatte verbreiten. In der Operette "Wie einst im Mai" gehe es um Liebe, wunderschöne Melodien und Standesdünkel, erklärte Intendant Joachim Kümmritz am Dienstag. Vom 6. Juli an spielt die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz die Operette von Walter und Willi Kollo.

"Nah dran an einer Revue"

"Das Stück ist schon sehr nah dran an der Revue", sagte Reinhardt Friese, der sonst in Hof arbeitet und das Stück inszeniert. Zu den bekanntesten Melodien gehören "Die Männer sind alle Verbrecher" und "Unter'n Linden". Die Operette sei auch ein Stück Kostümgeschichte, erklärte Kostümbildnerin Anette Mahlendorf. Von groß und opulent bis schmal seien viele Variationen vertreten.

Junger Arbeiter liebt Adelige

Erzählt wird die Geschichte der Familie von Henkeshofen und des Schlosserlehrlings Fritz Jüterbog über mehrere Jahrzehnte. Der junge Arbeiter Fritz liebt die adlige Ottilie, doch Ottilies Eltern verhindern eine gemeinsame Zukunft. Der enttäuschte Fritz wandert nach Amerika aus und macht dort Karriere. Nach vielen Jahren trifft er im lebensfrohen Berlin der 20er-Jahre Ottilie schließlich wieder.

15.000 Besucher im vergangenen Jahr

2017 stand bei den Festspielen im Schlossgarten in Neustrelitz  "Der Zigeunerbaron" von Johann Strauß auf dem Programm. Zu den 13 Aufführungen kamen rund 15.000 Besucher. Auch 2019 solle es wieder eine Freiluftoperette in Neustrelitz geben, kündigte der Intendant mit Blick auf die kulturpolitischen Diskussionen um Theaterfusionen oder -kooperationen an. Kümmritz hat seinen Vertrag bereits bis Mitte 2019 verlängert.

Festspiele mit einem Hauch Berlin

Die Festspiele im Neustrelitzer Schlossgarten bringen in diesem Jahr die Operette "Wie einst im Mai" auf die Bühne. Die Geschichte spielt im lebensfrohen Berlin der 20er-Jahre.

Art:
Bühne
Datum:
Ort:
Schlossgarten Neustrelitz

Preis:
48 bis 31 Euro
Hinweis:
Musikalische Leitung: Panagiotis Papadopoulos
Regie: Reinhardt Friese
Ausstattung: Annette Mahlendorf
Choreographie: Barbara Buser
Darsteller: Ryszard Kalus, Lena Kutzner, Bernd Könnes, Robert Merwald, Sebastian Naglatzki, Andrés Felipe Orozco, Laura Scherwitzl, Viola Zimmermann, Christoph Deuter sowie Opernchor und Extrachor, Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz, Neubrandenburger Philharmonie
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Kulturjournal | 05.07.2018 | 19:00 Uhr

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