Stand: 17.05.2018 16:01 Uhr

Otto-Bock-Chef spendet für Göttinger Kunstquartier

Die unerwarteten Mehrkosten für das geplante Göttinger Kunstquartier (KuQua) können offenbar durch private Spenden gedeckt werden. Laut einem Bericht des "Göttinger Tageblatts" (GT) hat Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) dies am Mittwoch während einer Ratssitzung mitgeteilt. Demnach habe der geschäftsführende Gesellschafter der Otto-Bock-Firmengruppe, Hans Georg Näder, per E-Mail eine Spende bis zu einer Million Euro in Aussicht gestellt. Erst im April war bekannt geworden, dass der Bau des umstrittenen KuQua voraussichtlich sechs Millionen Euro kosten wird - und somit eine Million mehr als geplant.

Ratsfraktionen kritisieren Kostenentwicklung

Laut GT will die Göttinger Firma Sartorius dafür sorgen, dass in den Anfangsjahren der Eintritt in das geplante Kunsthaus frei bleibt. Außerdem soll es eine weitere Privatspende über 52.000 Euro geben. Der Verleger Gerhard Steidl kündigte an, eine Küche im Seminarbereich zu finanzieren und auf einem benachbarten Grundstück einen Pavillon mit Installationen des Künstlers Jim Dine zu errichten. Das Kunstquartier ist in Göttingen äußerst umstritten. Vor allem die Kostenentwicklung wurde von nahezu allen Ratsfraktionen außer der SPD kritisiert.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | 17.05.2018 | 07:00 Uhr

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