Stand: 22.03.2019 16:45 Uhr

Ihre Meinung: Brauchen wir gendergerechte Sprache?

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Ob Gendersternchen oder Binnen-I: Brauchen wir eine gendergerechte Sprache?

"Redepult" statt "Rednerpult", "Kolleg*innen" statt "Kollegen": Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat Ende Januar in E-Mails, Formularen und Flyern gendergerechte Sprache eingeführt. Auch in Hamburg soll ein Leitfaden dazu entwickelt werden. Der Verein Deutsche Sprache aus Dortmund hat nun in einem Brief zum "Widerstand" gegen den "Gender-Unfug" aufgerufen.

Vom Sinn und Zweck des Gendersternchens

Grund für den Vorstoß zur gendergerechten Sprache ist die Kritik, dass die alten Formulierungen Frauen benachteiligen und sie sogar unsichtbar machen. Zudem wird in alten Formulierungen nicht berücksichtigt, dass es in Deutschland etwa 80.000 Menschen gibt, bei denen beide Geschlechtsmerkmale ausgebildet sind und die sich weder als Mann noch als Frau sehen. Im Dezember 2018 beschloss der Bundestag deshalb, dass künftig im Geburtenregister neben "männlich" und "weiblich" auch "divers" gewählt werden kann, und setzte damit eine Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts um.

Was denken Sie?

Brauchen wir eine gendergerechte Sprache? Oder ist das "Unfug"? Hier sind einige Ihrer Zuschrifen:

  • Birgit Graf, Panten

    Wie überall im Leben gibt es auch hier kein Schwarz-Weiß und keine Einbahnstraßen. Beispiele: Bei der Anrede "Liebe Freundinnen und Freunde" fühlen viele Männer sich unwohl, da die "Freundinnen" bei Ihnen eher mit sexueller Bedeutung gemeint sind. Die unterschiedlichen Begrifflichkeiten des gleichen Wortes lassen sich nicht durch andere Schreibweisen aus der Welt schaffen. Frauen sollen sichtbar sein, und Sprache kann helfen und auch das Selbstbewusstsein unterstützen: JA, ich bin auch gemeint! Aber man muss es nicht mit deutscher Gründlichkeit umsetzen, sondern einfach dort, wo es gut geht. "Redepult" statt "Rednerpult" ist doch kein Problem, binnen "I" ist für mich auch kein Problem, verwende ich konsequent auch in allen Geschäftsbriefen. Ganz wunderbar finde ich, dass jetzt auch alle anderen Geschlechter so sein dürfen, wie sie sind, und immer weniger Eltern ihre gesund geborenen Kinder diversen Operationen unterziehen, um sie einem Geschlecht zuzuordnen. Selbstverständlich braucht es in Pass und Geburtsurkunde da eine dritte Kategorie. Aber in der Sprache braucht es keinen Genderstern! Das ist viel zu kompliziert.

  • TJC Knapp, Velbert

    Es gibt zwei wesentliche Komponenten, die Macht herstellen - Geschlecht und Sprache. Ein Blick in Vorstandsetagen von DAX-Konzernen reicht aus, um die Macht von Geschlecht zu belegen. Ein Blick auf die "Alphamännchen", die momentan in der Politik die Schlagzeilen bestimmen - sei es beispielsweise in den USA, in Russland, in der Türkei oder in Ungarn - unterstreicht die Macht des "männlichen" Geschlechts. Wenn nun noch Sprache ins Spiel kommt, wird die "männliche" Macht durch das sogenannte "generische Maskulinum" weiter verstärkt. Seit inzwischen Jahrzehnten kämpfen "Frauen" für mehr Sichtbarkeit in der Sprache. Ich lege großen Wert auf geschlechtergerechte Sprache, wobei nicht immer der Genderstar notwendig ist, sondern auch andere Formulierungen hilfreich sein können. Und mir haben schon viele Menschen gesagt, dass sie inzwischen merken, dass etwas mehr Nachdenken über Sprache auch bei ihnen zu mehr Nachdenken über Gleichberechtigung geführt hat. Die Tatsache, dass Petitionen gegen diese Veränderung der Sprache gestartet werden, zeigt auch welche Angst bei einigen Menschen existiert, alte Zöpfe abzuschneiden und möglicherweise eigene Macht zu verlieren.

  • Carsten Schober, Blender

    Ich bin in der DDR aufgewachsen. Dort habe ich Indoktrinierung von Sprache erlebt. Ich bin überrascht und traurig, dass mich die Geschichte wieder einholt. Nicht die Sprache sollte politisches Werkzeug sein, sondern das Wort. Sprache selbst ist Kulturgut und ein gleichberechtigter Konsens zur Verständigung. Sie gehört allen und niemandem. Freiheit der Gedanken braucht auch Freiheit in der Form um in der Welt wirken zu können. Sprache wandelt sich, das ist richtig. Wer aber Sprache ändert, um eine Idee durchzusetzen, bewegt sich außerhalb meines Demokratieverständnisses.

  • Alexander Kropholler, Hamburg

    Aus Rednerpult Redepult zu machen und aus Studenten Studierende ist ja noch in Ordnung (auch wenn das Rechtschreibprogramm mir das Wort "Redepult" soeben rot unterkringelt hat), aber Gendersternchen und -unterstriche sind wirklich Unfug. Die einzig sinnvolle Lösung ist, die männliche Form als geschlechtsneutral anzuerkennen, wie das zum Beispiel im Englischen auch der Fall ist. "A teacher" ist eben sowohl ein Lehrer als auch eine Lehrerin. Und alle Feministinnen, die sich darüber aufregen, werden ja wohl kaum bestreiten, dass sie Menschen sind. Und der Mensch ist nun mal, grammatikalisch gesehen, männlich.

  • Kai Burmester, Mölln

    Sprache künstlich zu beeinflussen missachtet ihre Lebendigkeit. Sprache muss den Wettbewerb unter den SprecherInnen bestehen. Im Schulalltag lässt sich dieses hervorragend am Phänomen der Jugendsprache beobachten. Gendergerechtes Sprechen in Wort und Schrift wird gerade von jungen Schülerinnen und Schülern als künstlich und belehrend verspottet und erscheint mir daher im Wettbewerb der Sprachverwendung kaum durchsetzbar. Auch in meinem feministisch geprägten Familien-/Freundes- und Bekanntenkreis lösen Binnensternchen und ähnliche Versuche der Sprachbelehrung nur noch müde Seufzer aus. Ganz nebenbei: Die Sprachverwendung im Bereich der Genderwissenschaften grenzt mittlerweile wirklich an Realsatire.

  • Karla Schönicke, Berlin

    You can’t be, what you can’t see (or hear). Studien haben ergeben, dass das generische Maskulinum bereits bei Kindergartenkindern die Berufswahl beeinflusst. Wenn Sprache nur eine Variante hörbar und Schrift nur eine Variante sichtbar macht, fehlt die Diversität - auch bei den Bildern in unseren Köpfen. Sprache formt das Denken, das Erdenken von Möglichkeiten. Mit dem generischen Maskulinum schränken wir die Sichtweise ein, grenzen andere Gruppen im Genderspektrum aus. Jede Person möchte gesehen und gehört werden, es ist Zeit, dass das nicht nur Männern gegönnt wird sondern allen Menschen. Es ist Zeit für gendergerechte Sprache.

  • Hanna Leinemann, Kiel

    Wir brauchen gendergerechte Sprache und eine entsprechend aufgebaute gendergerechte Schrift. Leider sprechen Sie nur von Sprache und geben dazu jeweils die Schrift an. - Wenn ich spreche, werde ich "Arbeiter und Arbeiterinnen" sagen (das entgegengesetzte Geschlecht aus Höflichkeit zuerst): im Konzept wird "Arbeiter*innen" stehen, ergänzt um die Anrede für nonbinäre Personen. - Bei Ihrem Beispiel "Mitglieder" habe ich herzhaft lachen müssen. Es heißt doch schon "das Mitglied", ist also Neutrum = neutral und bedarf keiner extra femininen Form; die Hilflosigkeit bei "Mitgliederinnen" zeigt nur, was denn wohl unter Mitglied verstanden wird: DER MANN. - Bei "der Mensch" sollte selbst der Verein Deutsche Sprache mal nachdenken: Wir kennen "das Rind" mit "der Bulle, die Kuh, das Kalb" und müssten dringend "das Mensch = der Mann, die Frau, das Kind" im Sprachgebrauch haben, ein paarmal habe ich das schon gehört - es gefällt mir. - Sprache wurde aus dem Denken; beginnen sollte jedes Mensch unserer Gesellschaft, das eigene Denken in eine klare Linie zu bringen; das wäre ein guter Anfang. -

  • Esther Freund, Hannover

    Früher habe ich auch nicht verstanden, was das alles soll. "Meinetwegen könnt ihr auch einfach Studenten sagen. Ich weiß schon, dass ich mitgemeint bin", sagte ich. Aber dann habe ich meine Masterarbeit über Doing-Gender im Deutschen und Schwedischen geschrieben und habe daher unzählige Bücher und Studien darüber gelesen. Einige davon fand ich erstaunlicherweise auch im Bücherregal meiner Mutter. "Ich habe damals wirklich gehofft, dass sich das Binnen-I durchsetzt.", sagte sie mir. Ich finde es schade, dass viele Menschen nicht erkennen, dass das Binnen-I, das Gendersternchen, der Unterstich u.a. erfunden wurde, um ein Problem zu beheben: das gegnerische Maskulinum. Alle psycholinguistischen Studien, die ich fand, kamen zu einem Schluss: Frauen werden oft vergessen. Fragen Sie doch z. B. einfach mal ein paar Leute, wer ihr bester Freund ist und schauen sie, wie viele Frauen bei dieser Formulierung genannt werden.

  • Anita Müller, Hildesheim

    Ich bin sehr für die Einführung des Gendersternchens und verwende dieses mittlerweile völlig verselbstständigt im privaten und beruflichen Bereich. Es geht hier m. E. um die Sichtbarkeit der geschlechtlichen Vielfalt. Die Anwendung und Lesbarkeit ist aus meiner Sicht bloß Gewöhnungssache. Die Repräsentation der Vielfalt ist absolut zeitgemäß und Produkt einer demokratischen Gesellschaft, alles andere wäre doch rückständig. Wir können doch froh sein, dass wir in einer Gesellschaftsordnung leben, die dafür ist, Diskriminierungen und Ausgrenzungen zu beseitigen. Das geht doch schlichtweg konform mit den Grund- und Menschenrechten. Durch eine kreative und vielfaltsergänzende Sprache kann der Alltag doch eigentlich nur bereichert werden. Ich kann nur immer wieder dazu einladen, einen Perspektivwechsel vorzunehmen, um eine Vorstellung davon zu erhalten, wie es sein muss, unsichtbar zu sein.

  • Marcus Oehler, Rosengarten

    Mit der gendergerechten Sprache will eine Minderheit ihre abwegige Auffassung durchsetzen, dadurch etwas für die Gleichberechtigung der Frauen zu tun. Abwegig schon daher, weil das sexuelle Geschlecht nichts mit dem generischen Geschlecht zu tun hat. Ein Baum ist kein Mann und eine Wanne keine Frau. Man erkennt es auch daran, dass eine Frau ein Geizhals sein kann und ein Mann eine Heulsuse. Wie soll denn bitteschön gendergerecht gesprochen werden? Wie drückt man das Gendersternchen aus? Die Sprache kommt den Frauen sogar entgegen, da die weibliche Form (weiblich kommt bekanntlich von Weib, das Weib, also sächlich!?) im konkreten Fall gesondert genannt wird: "Zwei Polizistinnen auf Streife...", die männliche Form aber für beide gilt: "Polizisten fordern mehr Gehalt...".  Wer die Sprache beherrscht, beherrscht die Sprechenden. Das ist schon bei Orwell nachzulesen. Die Sprache gehört aber nicht dem Staat und schon gar nicht den Behörden in Hannover. Sie gehört den Menschen.

  • Thomas Schenck, Hamburg

    Diese Debatte entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Nebelkerze: Man bekommt den Eindruck, als hätte die Politik nicht wesentlich wichtigere Probleme zu lösen. Man schafft keine Gerechtigkeit durch aufgezwungene Sprachregelungen, sondern z. B. durch gerechte Bezahlung: gleiches Geld für gleiche Arbeit, sei es für Mann und Frau (und Divers), Leiharbeiter und Festangestellter. Oder durch Abschaffung von Privilegien.

  • Sören Meinardus, Varel

    Der Poststrukturalismus, um das Kind mal beim Namen zu nennen, geht davon aus, dass Sprache Realität schafft. In der Tat hat zum Beispiel die Sprache der Nazis wesentlich zur Diskriminierung von bestimmten Bevölkerungsgruppen beigetragen. Allerdings besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen stark negativ aufgeladen Wörtern und Wörtern, die im allgemeinen Bewusstsein keine oder nur geringfügige Assoziationen wecken. Letzteres ist der Fall beim generischen Maskulinum. So sind zahlreiche Studien zwar zu dem Schluss gekommen, dass Grammatik das sogenannte "Nicht-Mitdenken" zwar befördern kann, aber dass die eigentliche Ursache in tieferliegenden kognitiven Ebenen zu verordnen ist. Eine "gendergerechte" Sprache würde kaum etwas an den Realitäten ändern, aber unsere Kommunikation durch im Prinzip überflüssige Hürden erschweren. Einer Kosten-Nutzen-Analyse hält der Vorschlag nicht stand.

  • Burkhard Ziemens, Oldendorf

    Die Schriftsprache wird durch die gendergerechten Regeln völlig verhunzt! Lesen kann man diesen Sternchen-Schwachsinn sowieso nicht vernünftig. Wenn ich "Studentenwerk" schreibe, wäre es idiotisch, anzunehmen, ich meinte nur männliche Studis. Stattdessen werden sie nun alle zu Studierenden. Und das soll Frauen näherkommen? Das ist lediglich ungewöhnlich verschrobene Sprache! Und mit solchen Spielchen beschäftigen sich hunderte Behördenmitarbeiter (natürlich auch weibliche...), um uns dann zu "gendergerechter" Sprachverwirrung zu zwingen - unmöglich! Und das am wirklich beschämenden Equal-Day, der uns vor Augen führt, dass Frauen noch immer 21 % weniger Lohn bekommen als Männer! DA gibt es wirklich Handlungsbedarf!

  • Martin Beyrau, Wittenburg

    Gendergerechte Sprache was ist das? Was ist Gerechtigkeit? Gerechtigkeit ist nicht alles gleichmachen. Warum spielt das Geschlecht der Menschen in der Sprache eine so große Rolle, dass man eine gendergerechte Sprache einführen muss? Natürlich ist es sinnvoll, in bestimmten Bereichen Menschen nach ihrem Geschlecht zu unterscheiden. Aber man muss dieses nicht in allen Bereichen tun. Nicht jede Individualität muss ständig Berücksichtigung finden, sondern nur dort, wo es sinnvoll ist. Die "gendergerechte Sprache" ist für mich Sexismus pur. Nicht mehr die Sachebene ist wichtig, sondern das Geschlecht des Individuums und am besten wird das auch noch überall dann gleich gemacht.

  • Marianne Mundsburg, Panten

    Ich möchte das Wort "Unfug" nicht verwenden, weil es diejenigen, die sich viele Gedanken zu diesem Thema gemacht haben, verunglimpft. Aber mir platzt bei all den politisch korrekten Formulierungen, die neu erfunden worden sind, allmählich der Kragen. Wir wollen doch etwas in den Köpfen verändern, Bewusstsein für Frauen schaffen. Was wir tun: Sie der Lächerlichkeit preisgeben! In der deutschen Sprache gibt es - bereits überaus häufig erwähnt - das generische Maskulinum, und das bezeichnet kein sexuelles Geschlecht, so wie "das Kätzchen" keine Sache bezeichnet. Es ist die deutsche Sprache, und die muss nicht verbogen werden, nur weil einige Menschen kein Gefühl für sie haben. Wir brauchen meiner Meinung nach keine Gendersternchen, keine Sprachverbiegungen und schon gar keine neuen Vokabeln. Es kann alles bleiben wie es ist, denn "der Kunde" meint in der deutschen Sprache auch die Kundin.

  • Sophie Jankowski, Oldenburg

    Mein Interesse ist es, möglichst achtsam und respektvoll anderen Personen entgegen zu treten und dabei spielt eine diskriminierungsfreie Sprache eine wichtige Rolle. Ich finde es daher richtig auf eine gendergerechte Sprache wert zu legen. Der Genderstern ermöglicht es Frauen* sichtbar zu machen. Argumente, dass mit dem Gendern die Sprache "verschandelt" wird, kann ich nicht nachvollziehen. Sprache muss sich dynamisch an die gesellschaftlichen Umstände anpassen können.

  • Margarete Timm, Leipzig

    Ich halte gendergerechte Schreibweisen nicht für eine hilfreiche Förderung der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Nicht nur Sprache formt Wirklichkeit, sondern auch und vor allem unsere individuelle Wirklichkeit beeinflusst, wie wir Sprache wahrnehmen. Da ich in meinem Leben mehr Lehrerinnen als Lehrer hatte, denke ich, wenn ich auf die Pluralform Lehrer stoße, auch zuerst an weibliche Personen. Hinzukommt, dass sich Sprache immer verändert hat, viele weibliche Personenbezeichnungen sind erst später entstanden, weil die Wirklichkeit es erforderte. Prominentestes Beispiel ist die Bundeskanzlerin. Vor 2005 gab es schlicht und einfach keine Frau in dieser Position. Daher war eine weibliche Form dort zuvor unnötig. Jedoch hat die veränderte Wirklichkeit hat dafür gesorgt, keine politisch verordnete und gesellschaftlich erzwungene Sprachveränderung. Viele Bezeichnungen entstanden zuerst in der männlichen Form, da eben ein Mann zuerst diese Tätigkeit ausgeführt hat. Der Kampf der Frauen für Gleichberechtigung hat dafür gesorgt, dass diese Bezeichnungen auch sie repräsentieren, dass unter den vielen Arbeitern, Wählern, Politikern auch ganz selbstverständlich weibliche Personen sind, nicht die Einführung weiblicher Äquivalente. So wird es auch in Zukunft sein. Sprache entwickelt sich durch veränderte Realität. Eine gendergerechte Sprache ist höchstens ein Hobby von Eliten, in der Breite der Gesellschaft wird sie sich nicht durchsetzen, denn sie ist schlicht mit den Regeln unserer Sprache nicht vereinbar.

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Gendergerechte Sprache: Ein Muss oder Unfug?

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