Stand: 10.09.2018 08:35 Uhr

Norddeutsche Denkmale luden zum Entdecken ein

Der "Tag des offenen Denkmals" hat am Sonntag sein 25-jähriges Jubiläum gefeiert. "Entdecken, was uns verbindet" - so lautete das Motto in diesem Jahr. Die Aktion wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Interessierte konnten bundesweit rund 7.500 Bauwerke besichtigen und Geschichte hautnah erleben. Deutschlands größte Kulturveranstaltung stellte dieses Mal die verbindenden Elemente Europas in den Fokus und knüpfte so an den Leitgedanken des Europäischen Kulturerbejahres 2018 "Sharing Heritage" ("Das Erbe teilen") an.

Seit 1993 ermöglicht es der "Tag des offenen Denkmals" historische Bauten, archäologische Stätten und Parks intensiver kennenzulernen, als es sonst möglich wäre - viele der teilnehmenden Denkmale sind für gewöhnlich nicht zugänglich. Eröffnet wurde der bundesweite Festtag dieses Jahr in Köln durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) und Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos).

Viel zu sehen am Denkmal-Tag

Niedersachsen: Geschichte zum Anfassen

In Niedersachsen und Bremen warteten rund 710 Denkmale auf zahlreiche Gäste. Viele sonst verschlossene oder nur teilweise zu besichtigende Burgen, Fabriken, Mühlen und andere historische Bauwerke konnten bestaunt werden.

Schleswig-Holstein: Mehr als 160 Denkmale im "echten Norden"

Mehr als 160 Denkmale gab es in Schleswig-Holstein zu bestaunen - darunter prächtige Gutshäuser, Kirchen, Friedhöfe und Mühlen. Zu den Highlights zählten unter anderem der Aegidienkonvent in Lübeck, die Justizvollzugsanstalt Neumünster und der Krümmeler Wasserturm in Geesthacht. Allein in Lübeck konnten 40, in Kiel fünf und in Flensburg sechs Denkmale besucht werden.

Mecklenburg-Vorpommern: Schlösser, Kirchen und Parks

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Tag des offenen Denkmals - Geschichte erleben

Am Sonntag ist Tag des offenen Denkmals. Zahlreiche historische Gebäude in MV können bestaunt werden - darunter auch die Kapelle in Klein Vielen oder die Festungsanlage Dömitz. mehr

In Mecklenburg-Vorpommern wurde der Tag des offenen Denkmals offiziell im Stralsunder Rathaus eröffnet, wobei auch die Denkmalpreise des Landes verliehen werden. Insgesamt konnten etwa 250 Kirchen, Mühlen, Schlösser und Parks erkundet werden - unter anderem die neugotische Jahn-Kapelle in Klein Vielen, die "Kirche im Walde" in Heringsdorf auf Usedom, die Festung Dömnitz oder die kürzlich wiedereröffnete, sanierte Sternwarte in Remplin.

Hamburg: Europäische Einflüsse in der Hansestadt

In Hamburg waren mehr als 140 Veranstaltungen geplant. Los ging es hier bereits am Freitag in einem vom britischen Ingenieur William Lindley entworfenen historischen Pumpwerk auf dem Gelände von Hamburg Wasser. Die Eröffnung in der Hansestadt stand unter dem Motto "Was uns verbindet - in Hamburg internationale Kulturgeschichte entdecken." Auch dort konnten viele Denkmale besichtigt werden, die für gewöhnlich nicht zugänglich sind.

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Tag des offenen Denkmals in Hamburg

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"Entdecken, was uns verbindet" - unter diesem Motto findet vom 7. bis zum 9. September der diesjährige Tag des offenen Denkmals statt. Video (03:58 min)

Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin - Land und Leute | 06.09.2018 | 18:00 Uhr

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