1978/79: Schneekatastrophe legt Norden lahm

Kurz vor dem Jahreswechsel 1978/79 beginnt es in Norddeutschland zu schneien - mancherorts zwei Tage lang durchgehend. Zugleich toben schwere Stürme und türmen die weißen Massen zu meterhohen Verwehungen auf - der Norden versinkt im Schnee. Innerhalb kürzester Zeit sind Landstraßen und Autobahnen unpassierbar, Fahrzeuge bleiben liegen. Dutzende Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, Stromleitungen brechen unter der Schneelast zusammen.

Kaum hat sich die Lage entspannt, führt sechs Wochen später eine ähnliche Wetterlage ab dem 13. Februar zu einem erneuten Schneechaos. Insgesamt 17 Menschen kommen in dem ungewöhnlich harten Winter ums Leben. Bis heute erinnern sich viele Norddeutsche lebhaft an das weiße Chaos. Bilder, Zeitzeugenberichte und Hintergründe zum spektakulären Schneewinter.

Schneekatastrophe im Norden - ein Überblick

Tagelange Schneestürme, eingeschneite Ortschaften, Eisgang auf der Elbe: Eisige Kälte und gigantische Schneemassen sorgen im ganzen Norden wochenlang für Chaos. mehr

04:03
Hamburg Journal

Schneekatastrophe - ein Blick zurück

Hamburg Journal

Im Winter 1978/79 versinkt der Norden im Schnee. In meterhohen Schneeverwehungen bleiben Hunderte Fahrzeuge auf Landstraßen und Autobahnen liegen. Auch viele Züge bleiben stecken. Video (04:03 min)

12 Bilder

Eingeschneite Autos, zugefrorene Häfen

Zum Jahreswechsel 1978/79 und im Februar überzieht eine Kälte- und Schneefront den Norden und sorgt für chaotische Verhältnisse. Die Schneekatastrophe in Bildern. Bildergalerie

Wie haben Sie den Schneewinter 1978/79 erlebt?

Gewaltige Schneemassen sorgen im Winter 1978/79 für Chaos im Norden. Erinnern Sie sich noch? Was haben Sie erlebt? Schreiben Sie uns Ihre Erinnerungen und schicken Sie gerne Fotos und Filme. mehr

02:51

"Die Kühe stehen im Stall und brüllen"

Schneekatastrophe 1978/79 in Schleswig-Holstein: Wegen des Stromausfalls stehen die Melkmaschinen still. Bauer Martin Vandrey aus der Nähe von Lütjenburg ist verzweifelt. Video (02:51 min)

Zeitzeugen

"Zwei Stunden für 800 Meter Fußweg"

Hinrich Struve leitet im Winter 1978/79 den Katastrophenstab in Nordfriesland. Im Interview erinnert er sich an die Schwierigkeiten des Einsatzes. mehr

"Erlebnisse, die sich einprägen"

Zugewehte Straßen, verzweifelte Bauern, aber auch heitere Gelassenheit: Jürgen Grossmann, damals Redakteur beim NDR, erinnert sich an die Schneekatastrophe im Februar 1979. mehr

"Für mich war das herrlich!"

Der gebürtige Bayer Anselm Prester lebt auf Langeoog. Im Schneewinter 1978/79 fährt der Künstler mit Skiern zum Einkaufen - und genießt die Skiwanderungen über die Insel. mehr

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