"Neues aus Büttenwarder": Großes Serienfinale im NDR Fernsehen

Stand: 25.12.2021 20:32 Uhr

Nach 24 Jahren endet die Kultserie mit insgesamt vier neuen Folgen. Alle Folgen und Dokumentationen sind jeweils 24 Stunden vor der Ausstrahlung in der ARD Mediathek abrufbar.

Eine norddeutsche Erfolgsgeschichte endet mit einem einzigartigen Finale: Im Weihnachtsprogramm zeigt das NDR Fernsehen die letzten vier Folgen von "Neues aus Büttenwarder".

Zum ersten Mal in der 24-jährigen Geschichte bauen diese Episoden mit Bauer Arthur "Adsche" Tönnsen (Peter Heinrich Brix) als Hauptfigur aufeinander auf und erzählen eine zusammenhängende Geschichte. Zudem nimmt das NDR Fernsehen mit der neuen Dokumentation "Letztes Gedeck in Büttenwarder" Abschied von der Kultserie.

Drei Folgen von "Neues aus Büttenwarder" als Hörfassung

Der NDR hat drei "Büttenwarder"-Folgen in einer besonderen Hörfassung entwickelt. Der Podcast mit Schauspielerin Saskia Fischer basiert auf Original-TV-Folgen mit Jan Fedder und Peter Heinrich Brix. Die drei Episoden stehen ab sofort in der ARD Audiothek zur Verfügung und sind auch sonst überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

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Logo "Neues aus Büttenwarder" vor Brakelmann (Jan Fedder) und Adsche (Peter Heinrich Brix) © NDR/Nicolas Maack

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24 Jahre "Neues aus Büttenwarder": 98 Folgen, 4.000 Drehbuchseiten

24 Jahre der Serie: Das bedeutet 2.500 Sendeminuten, 4.000 Drehbuchseiten und 98 Folgen. Anlass für das Serienende war die Entscheidung von Hauptdarsteller Peter Heinrich Brix, keine weiteren Folgen zu drehen. Er stand in allen Folgen als "Adsche" Tönnsen vor der Kamera, bis Folge 92 gemeinsam mit Jan Fedder als Bauer Kurt Brakelmann.

Adsche zeigt sein Essen auf dem Backblech. Brakelmann hat den Kochvorgang mit einer konstruierten Kamera-Halterung gefilmt. © NDR/Nicolas Maack Foto: Nicolas Maack
Peter Heinrich Brix hat als "Adsche" Tönnsen bis Folge 92 gemeinsam mit Jan Fedder als Bauer Kurt Brakelmann vor der Kamera gestanden.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer durften ihnen und dem weiteren Ensemble, unter anderem Jürgen Uter, der kürzlich gestorbene Hans Kahlert, Axel Olsson und Sven Walser - seit Beginn an beim Scheitern zuschauen, beim Suchen nach der perfekten Geschäftsidee, dem großen Geld, dem geliebten Nennwert. Die "Büttenwarder"-Bewohner (Bewohnerinnen waren die große Ausnahme) haben gekocht, nackt posiert, Urlaub gemacht, gesungen und getanzt und ihr kleines beschauliches Leben genossen.

Inhalt der letzten vier Folgen 95 bis 98

In den letzten vier Folgen, die in diesem Sommer erneut in Granderheide und Grönwohld (Kreis Stormarn) entstanden sind, geht es einmal mehr um Heimat und deren Verlust. Adsche hat eine ganze Weile zurückgezogen gelebt, ist nicht mehr aus seinem Bauernhaus herausgekommen. Dann plötzlich spürt er neue Energie und ein Plan nimmt Gestalt an, der ihn selber begeistert. Er will auf dem "Terräng" einen Erlebnispark errichten. Doch als er die Idee Bürgermeister Griem (Jürgen Uter) präsentiert, erwartet ihn eine böse Überraschung. Griem, der auch sein Vermieter ist, hat Adsche schon lange gekündigt.

Adsche erfährt auch, wer seine Nachmieter sein werden: ein Haufen Milizionäre, die offenbar aus dem ehrwürdigen Brakelmannschen Anwesen einen Truppenübungsplatz machen wollen. Adsche ist zu allem entschlossen, um sein "Terräng" gegen die feindlichen Truppen zu verteidigen. Die brüchige Koalition von Adsche, seiner Schwester Ylvie (Suzanne von Borsody) und Cousin Jürgen Seute (Dirk Martens) wird auf eine letzte unerbittliche Charakterprobe gestellt. Ergänzend laufen über Weihnachten im NDR Fernsehen weitere Dokumentationen aus der Serien-Geschichte und insgesamt mehr als 20 Folgen auf hochdeutsch noch einmal im Programm. In der plattdeutschen "Büttenwarder"-Nacht fragen "Adsche" und Co. außerdem in zehn Folgen, wat dat schall.

Die Drehbücher schrieb "Büttenwarder"-Hausautor Norbert Eberlein. Regie bei der Serie führte zum ersten Mal Stephanie Stoecker ("Notruf Hafenkante"). Hinter der Kamera stand erneut Maximilian Lips, Produzent war wieder Valentin Holch (Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft). Die Redaktion im NDR hatte Diana Schulte-Kellinghaus.

Folgen, Dokus in ARD Mediathek, Podcast in ARD Audiothek

Alle Folgen und alle Dokumentationen sind jeweils 24 Stunden vor der Ausstrahlung in der ARD Mediathek abrufbar. Für die ARD Audiothek erzählt Saskia Fischer ("Großstadtrevier") als Adsches Schwester Ylvie drei Geschichten aus dem fiktiven Dorf zwischen Hamburg und Flensburg: "War wohl Mord", "Gerlinde" und "Topptach". Die Podcast-Folgen sind jeweils 30 Minuten lang und in der ARD Audiothek hier zu hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/neues-aus-buettenwarder/92834438

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Das Team von "Neues aus Büttenwarder" © NDR/Nicolas Maack

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Dieses Thema im Programm:

Neues aus Büttenwarder | 25.12.2021 | 19:00 Uhr

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