Stand: 27.01.2020 18:55 Uhr  - Großstadtrevier

"Großstadtrevier": Letztes Wiedersehen mit Jan Fedder

Seit Montagabend läuft die 33. Staffel der ARD-Vorabendserie "Großstadtrevier" im Ersten. Jan Fedder, der am 30. Dezember 2019 starb, ist als dienstältester Polizist Dirk Matthies ein letztes Mal mit dabei. Er ist bis März in sieben von insgesamt 16 Folgen zu sehen. Obwohl er in den vergangenen Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte - die Krebsdiagnose 2012, danach zahlreiche Stürze - wollte Fedder unbedingt weiterdrehen, auch wenn er in der letzten Zeit im Rollstuhl sitzen musste.

Abschied von alter Wache fiel Fedder schwer

Der Abschied von der alten Wache - am Ende der 32. Staffel fliegt das Gebäude in die Luft - fiel ihm sichtlich schwer. "Da ist schon sehr viel Wehmut. Ich werde wahrscheinlich noch ein paar Mal heulen. 27 Jahre mit so einem Gebäude. Die wischt man nicht so einfach weg. Wenn wir hier den Laden zumachen, dann macht auch in meinem Herzen irgendetwas zu", sagte Fedder in der NDR Doku "Großstadtrevier - Eine Serie zieht um".

  • In der ersten Folge der neuen Staffel (Folge 439) "Das neue Revier" führt eine Schnullerkette, die beim Umzug gefunden wurde, zu einem alten Fall: Vor 14 Jahren verschwand die damals dreijährige Maja, die Kollegen rollen den Fall noch einmal auf. Dabei findet Dirk Matthies in seinen Notizbüchern den entscheidenden Hinweis.

  • In Folge 440 "Kleine Haie, fette Fische" (3.2., 18.50 Uhr) hat Dirk Matthies einen Einsatz als Milieu-Ermittler am Pokertisch.

  • In Folge 441 "Der Preis eines Kindes" (10.2., 18.50 Uhr) gerät Harry Möller (Maria Ketikidou) in einen Gewissenskonflikt, weil sie entscheiden muss, ob sie den Retter ihres Sohnes anzeigt oder nicht.

  • Die Folge 442 "Einsame Herzen" (17.2., 18:50 Uhr) dreht sich um eine Raubserie, bei der Frauen Opfer sind, die sich zuvor bei einem Dating-Portal angemeldet haben.

  • Die letzte Episode, in der Jan Fedder zu sehen sein wird, heißt "Schlüsselmomente" und ist für den 23. März geplant.

Die einzelnen "Großstadtrevier"-Folgen sind auch in der ARD Mediathek zu finden.

Serie will auf Fedders Tod eingehen

Im September 2019 war Jan Fedder erneut gestürzt und konnte die Dreharbeiten für das "Großstadtrevier" nicht mehr fortsetzen. Wie in der beliebten Serie auf seinen Tod eingegangen wird, wird die Redaktion zusammen mit der Produktion in den nächsten Wochen entscheiden. "Sicher wird es eine Würdigung innerhalb der Serie geben", sagte die Sprecherin des NDR, Iris Bents.

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