Stand: 13.09.2017 13:11 Uhr

Ein Festival für die Natur in Eckernförde

von Frank Hajasch

Jeden September verwandelt sich die schleswig-holsteinische Stadt Eckernförde in ein Zentrum des Naturfilms. 234 Produktionen aus 42 Ländern haben internationale Dokumentarfilme in diesem Jahr bei "Green Screen" eingereicht. Darunter sind Filme aus Brasilien, Vietnam, Sambia und Südkorea.

"Green Screen" zeigt unbekannte Naturräume

Blickfang für das Naturfilmfestival und präsent in Eckernförde ist dabei die Nahaufnahme eines Blauhais. Das Motiv wurde vom Kieler Unterwasserfotografen Uli Kunz vor den Azoren geschossen. Es soll den diesjährigen Themenschwerpunkt "Zukunft der Meere" unterstreichen.

Natur und die Tierwelt von fünf Kontinenten

An fünf Tagen gehe es jetzt darum, die Besucher mit auf Reisen in die Natur und die Tierwelt auf fünf Kontinenten zu nehmen und Einblicke in Lebensweisen zu bieten, die dem Naturfreund oft verborgen bleiben, so der neue Festivalleiter Dirk Steffens.

Dafür haben sich 150 Filmemacher, Produzenten und Vertreter von Fernsehsendern aus aller Welt auf den Weg nach Eckernförde gemacht. Sie präsentieren auch in diesem Jahr wieder neueste Produktionen, informieren sich in Workshops und schätzen nicht zuletzt den direkten Kontakt mit dem Publikum bei "Green Screen".

Bedeutendes europäisches Naturfilmfestival

Region

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Entstanden ist das Festival durch eine Idee zweier Freunde: Michael Packschies, heute Abteilungsleiter Naturschutz und Landschaftsplanung der Stadt, und Gerald Grote, Autor und Filmemacher. Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden und der Erfolg kann sich heute sehen lassen: Das "Green Screen"-Filmfest hat sich inzwischen zu einem der bedeutendsten Naturfilmfestivals Europas gemausert. 30.000 Gäste werden erwartet.

In zwölf Kategorien gibt es beim "Green Screen" Preise, unter anderem für den "Besten Film" oder den "Besten Meeresfilm". Die Nominierten stehen bereits vor Festivalstart fest, darunter auch mehrere NDR Produktionen wie "Wilde Ostsee - Von Finnland bis Schweden" von Christoph und Almut Hauschild oder "Der atlantische Norden" von Hans-Peter Kuttler.

Ein Festival für die Natur in Eckernförde

Das Green Screen Filmfest zeigt besondere Stars: Tiere und Pflanzen. Menschen sind Nebensache - zumindest auf der Leinwand. Viele der 234 Produktionen beschäftigen sich mit der Zukunft der Meere.

Art:
Fest
Datum:
Ende:
Ort:
verschiedene Spielstätten (Turnhalle, Galerie 66, Das Haus, Ratssaal, Ostsee Info Center (OIC), Stadthalle, Umwelt Info Zentrum (UIZ), Stadthallenrestaurant)

Eckernförde
Telefon:
(04351) 47 64 91
Preis:
5 Euro, ermäßigt 4 Euro; Festivalkarte 35 Euro, ermäßigt 30 Euro
Kartenverkauf:
im TicketCenter                       
Stadthotel, Am Exer 3 (Seiteneingang links)
24340 Eckernförde  

Vorbestellte Karten können Mo bis Fr von 11-18 Uhr und Sa bis So von 11-16 Uhr dort abgeholt werden.
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Dieses Thema im Programm:

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