Glaubenssachen

Montag, 01. Juni 2020, 08:40 bis 09:00 Uhr

Über das Verhältnis von Katastrophen, Moral und Religion
Von Mathias Greffrath

Mathias Greffrath, Autor und Journalist, in der Glaubenssachen-Werkstatt von NDR Kultur am 16. November 2010 in Hannover © NDR.de Foto: Willem Konrad
Mathias Greffrath ist Autor und Journalist.

Plagen verwüsteten Ägypten, weil der Pharao die Israeliten nicht ziehen ließ. Eine große Flut kam über die Erde, weil die Menschheit gesündigt hatte; allein Noah und seine Familie blieben verschont, und Gott schloss einen neuen Bund mit der Menschheit. Die alten Religionen interpretierten Naturkatastrophen als Strafen Gottes oder der Götter, aber auch als Mahnungen zur Umkehr. Aufklärung und Wissenschaft haben die Natur vielerorts entzaubert, aber damit auch unser Verhältnis zu Welt und Umwelt entmoralisiert. Wie sähe ein "neuer Bund" heute aus - und wer schlösse ihn mit wem?

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Sintfluten und Sünden

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