Opernkonzert

"Pietà, signore!" - Barmherzigkeit auf der Opernbühne

Samstag, 20. März 2021, 19:00 bis 21:00 Uhr

Gioacchino Rossini, Komponist © picture alliance / Liszt Collection Foto: Liszt Collection
Gioachino Rossini gilt als einer der erfolgreichsten Komponisten der Musikgeschichte.

Sex and Crime - die heutigen Medien nähren sich davon. Sie knüpfen damit, wie tiefgründig oder oberflächlich auch immer, an die bedeutenden Dramatikerinnen und Dramatiker, Opernkomponistinnen und Opernkomponisten der vergangenen Jahrhunderte an. In den Stücken von William Shakespeare ging es auf der Bühne ebenso drastisch zur Sache wie bei Giuseppe Verdi, Dmitri Schostakowitsch oder Richard Strauss.

Mitleid bei Rossini und Berg

Doch welchen Stellenwert hat auf dieser Werteskala die Barmherzigkeit? Die Mitmenschlichkeit, das Erbarmen? Spielt das Mitleid eine Rolle auf der Opernbühne - oder gilt es als "undramaturgisch", "langweilig", "antiquiert"? Manchmal stellt sich diese Frage sehr direkt, wie in "Mose in Ägypten" von Gioacchino Rossini. Manchmal wird sie in den Figuren-Konstellationen sichtbar, wie in "Tosca" von Giacomo Puccini oder "Rigoletto" und "Don Carlos" von Giuseppe Verdi. Eine modernere Annährung ans Thema zeigt Alban Berg in seinem "Wozzeck".

Eine Sendung von Sabine Lange.

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Szene aus "Hoffmanns Erzählungen" © Vincent Leifer

Opernkonzert

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