NDR Kultur à la carte

Studiogast: Martin Mosebach

Freitag, 05. Februar 2021, 13:00 bis 14:00 Uhr

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Martin Mosebach © picture alliance / Erwin Elsner Foto: Erwin Elsner
Martin Mosebachs neuer Roman "Krass" erschien am 26. Januar.

Einen Buchtitel wie "Krass" würde man vielleicht nicht unmittelbar mit Martin Mosebachs Werk verknüpfen, dennoch trägt sein neuer Roman genau diesen. "Krass hat so eine Energie und darum hat es am besten gepasst", erzählt der Büchner-Preisträger. "In meinem Fall ist es ja der Name eines Mannes: Ralf Krass", so Martin Mosebach weiter. "Namensentscheidungen treffe ich immer recht früh, denn der Name ist die Person und der Name prägt die Person."

"Krass": Ein Roman über das Verstreichen von Zeit

Seit 1983 veröffentlicht der Autor Romane, Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, Reisen, religiöse, historische und politische Themen. Und ist dafür mehrfach ausgezeichnet worden. Seine Geschichten schreibt Martin Mosebach immer aus der Erinnerung heraus. "Das Erlebte muss abgesunken sein und wiederkehren", sagt er. Warum seine Romane ein Spiegel seiner geträumten Welt und Selbstgespräche während der Arbeit so wichtig sind, davon berichtet Martin Mosbach in NDR Kultur à la carte.

Das Gespräch führte Katja Weise.

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