NDR Kultur à la carte

Studiogast: Jessica Nupen

Mittwoch, 18. März 2020, 13:00 bis 14:00 Uhr

Die Choreografin Jessica Nupen steht vor den Sitzen in einem leeren Zuschauerraum. © Steve Thomas Foto: Steve Thomas
Die Tänzerin und Choreografin Jessica Nupen legt mit "The Nose" eine Neuinterpretation von Gogols "Die Nase" vor.

"Ich war nie an Grenzen gewöhnt. Das ist meine Natur." Jessica Nupen lernte früh, wie wichtig es ist, sich gegen Stigmatisierung, Intoleranz und Ausgrenzung einzusetzen: Die Kindheit verbrachte sie in Johannisburg, ihre Eltern waren in der Anti-Apartheid-Bewegung politisch aktiv.

Für eine offene Gesellschaft

Heute hat sie ihren eigenen Weg gefunden, sich künstlerisch und politisch für eine offene Gesellschaft zu engagieren. In ihren Projekten choreografiert Jessica Nupen oft mit internationalem Ensemble aktuelle und zeitlose Themen, die immer wieder auch von ihrer südafrikanischen Herkunft inspiriert sind. So auch in "The Nose". Die Neuinterpretation, die auf Nikolai Gogols surrealistischer Fabel und Schostakowitschs gleichnamiger Oper basiert, führt auf absurde Weise politische Korruption vor.

In NDR Kultur à la carte erzählt Jessica Nupen, welche Erfahrungen sie bei der Arbeit an diesem Projekt gemacht hat und wie sich Tanz und Rap in einer Oper vereinbaren lassen.

Da der Spielbetrieb auf Kampnagel in Hamburg aufgrund der Corona-Epidemie bis zum 30. April eingestellt wurde, fallen auch die vom 18. bis 21. März geplanten Aufführungen von "The Nose" aus.

Das Gespräch führte Charlotte Oelschlegel.

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