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Zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Mittwoch, 27. Januar 2021, 18:30 bis 19:00 Uhr

Marina Weisband spricht am Holocaust-Gedenktag vor dem Deutschen Bundestag © picture alliance/dpa/Michael Kappeler Foto: Michael Kappeler

Der Deutsche Bundestag hat der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Vor 25 Jahren gab es eine erste Gedenkstunde dieser Art - angeregt vom damaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, und vom seinerzeitigen Bundespräsidenten Roman Herzog.

Marina Weisband spricht am Holocaust-Gedenktag vor dem Deutschen Bundestag © picture alliance/dpa/Michael Kappeler Foto: Michael Kappeler
Marina Weisband spricht am Holocaust-Gedenktag vor dem Deutschen Bundestag

Die Gedenkstunden an die Opfer des Nationalsozialismus finden seither alljährlich rund um den 27. Januar statt - dem Jahrestag der Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 durch Soldaten der Roten Armee.

Zentraler Bestandteil waren zumeist Reden von Holocaust-Überlebenden wie Elie Wiesel, Simone Veil, Imre Kertész, Marcel Reich-Ranicki, Ruth Klüger, Anita Lasker-Wallfisch oder Saul Friedländer. Es sprachen Charlotte Knobloch, ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, und die Publizistin Marina Weisband.