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Buchautoren lehnen Besuch der Buchmesse wegen rechter Verlage ab

Sendung: Kultur | 21.10.2021 | 12:54 Uhr
3 Min | Verfügbar bis 28.10.2022

Immer mehr Autorinnen und Autoren sagen ihre Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse ab. Die erste Autorin, die öffentlich ihre Teilnahme absagte, war Jasmina Kuhnke. Direkt neben der Bühne, auf der sie auftreten sollte, würden rechtsextreme Verlage auf der Frankfurter Buchmesse präsent sein. Infolge ihrer Absage zogen Nikeata Thompson, Annabelle Mandeng und Ciani-Sophia Hoeder nach. Auch Raul Krauthausen sagte kurzfristig ab: "Leider sind Konsequenzen durch die Buchmesse bisher nicht abzusehen. Dadurch sahen sich vor allem von Rassismus betroffene Frauen dazu gezwungen, ihre Teilnahme abzusagen." Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, sagte im Deutschlandfunk Kultur: "Wir können hier keine Zensur ausüben, egal, ob mir diese Leute passen, ob ich sie unerträglich finde."