Stand: 06.09.2019 12:02 Uhr

"Spieltriebe" eröffnen Theatersaison in Osnabrück

"Ein Körper für jetzt und heute" von Mehdi Moradpour ist eine der zwölf neuen Theaterarbeiten des Festivals. In dem Stück treffen utopische Wünsche auf harte Gesetze.

"Der Mensch als Ware" - so lautet das Motto der 8. Spieltriebe in Osnabrück. Mit dem dreitägigen Festival eröffnet das Theater Osnabrück alle zwei Jahre an ungewöhnlichen Orten die neue Saison. In Form von Theaterstücken, Tanz, Installationen und Performances beleuchten junge Theatermacher beispielsweise die Arbeitswelt im 21. Jahrhundert und die Liebe in Zeiten der Algorithmen.

Festivalleiter: Zukunft ist nicht Schicksal

In den Stücken sollen Themen wie Gentechnik, chemische Manipulationen von Gefühlen, künstliche Intelligenz und Selbstoptimierung hinterfragt werden. Damit die Menschheit nicht auf eine düstere Zukunft zusteuere, sei es wichtig, dass jeder einzelne die Gesellschaft mitgestalte, sagte Festivalleiter Jens Peters NDR 1 Niedersachsen. Es sei ein wichtiger Aspekt des Festivals, zu verdeutlichen, dass Zukunft nicht Schicksal sei, sondern dass es Engagement dafür brauche, so Peters.

Zwölf Stücke, fünf Routen

Insgesamt sind zwölf Stücke auf fünf unterschiedlichen Routen quer durch die Stadt zu sehen. Gespielt wird in ehemaligen Speichern, einem leer stehenden Warenhaus, in einer Kirche und im Stadttheater. Jede Route beginnt im Theater am Domhof mit der Uraufführung des Stücks "Die Menschenfabrik". Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Festivals.

Studioscheinwerfer © Stockbyte

Ausstellungen, Theater und Musik

NDR 1 Niedersachsen - Kulturspiegel -

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 06.09.2019 | 08:00 Uhr