Stand: 14.06.2019 11:54 Uhr

Hamburger Theaterfestival: Abschluss mit "Medea"

von Katja Weise

Zum ersten Mal hat das Hamburger Theaterfestival in diesem Jahr im Frühjahr stattgefunden. Am Donnerstag ist es mit "Medea", einem Gastspiel des Wiener Burgtheaters, zu Ende gegangen.

Bild vergrößern
Caroline Peters spielte in zwei Inszenierungen des Hamburger Theaterfestivals mit.

Caroline Peters war in diesem Jahr wohl so etwas wie die Königin des Hamburger Theaterfestivals. Am ersten Abend stand sie in Antú Romero Nunes bildgewaltiger, aber auch textlastiger Inszenierung der "Orestie" und am Donnerstag als "Medea" in Simon Stones starker Neufassung dieses antiken griechischen Mythos auf der Bühne.

"Macbeth": Erste Eigenproduktion des Festivals

In "Macbeth" versuchten Oliver Masucci und seine Lady Catrin Striebeck alles, um die Königswürde, die ihnen die Hexen weissagen, zu erreichen und zu behalten. Die erste Eigenproduktion des Theaterfestivals war sehenswert, aber keine zwingende Erweiterung des Programms. Das schien in diesem Jahr etwas schmaler, was wohl auch dem Umstand geschuldet war, dass die Ausgabe zum zehnten Jubiläum erst ein halbes Jahr zurückliegt. Die Auslastung war wie immer gut: Fast alle Vorstellungen waren ausverkauft.

Weitere Informationen

Kraftvolles Burgtheater-Gastspiel in Hamburg

Das Hamburger Theaterfestival hat mit "Die Orestie" im Schauspielhaus begonnen: großartige Schauspielerinnen, starke Bilder und Effekte, aber eine recht statische Inszenierung. mehr

Theater Festival: "Macbeth" aus der Zauberkiste

Shakespeares "Macbeth" als Zwei-Personen-Stück auf Kampnagel: Mit Striebeck und Masucci standen zwei Hochkaräter auf der Bühne, die den ganzen Hokuspokus der Inszenierung gar nicht brauchten. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Kulturnachrichten | 14.06.2019 | 08:00 Uhr

Mehr Kultur

44:05
NDR Info
49:39
NDR Kultur

Die 13. Fee

NDR Kultur