Stand: 11.10.2018 13:06 Uhr

"Aussage für mich verstörend"

Das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Franziskus, hat bei seiner Generalaudienz in Rom Abtreibung mit einem Auftragsmord verglichen. In einer Predigt befasste er sich mit dem biblischen Gebot, nicht zu töten. Zunächst prangerte er die "Abwertung menschlichen Lebens" durch Kriege, Ausbeutung und Ausgrenzung an. Danach fügte er seine Gedanken zum Thema Abtreibung hinzu und sagte wörtlich: "Einen Menschen zu beseitigen, ist wie die Inanspruchnahme eines Auftragsmörders, um ein Problem zu lösen." Und er fuhr fort mit der Frage: "Wie kann eine Handlung, die unschuldiges Leben beseitigt, therapeutisch, zivilisiert und menschlich sein?"

Mit diesen Aussagen hat der Papst für große Irrititationen und heftige Reaktionen gesorgt. Florian Breitmeier, Leiter unserer Redaktion "Religion & Gesellschaft", kann die Dinge für uns mal etwas einordnen:

Das Gespräch führte Eva Schramm.

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Klassisch unterwegs | 11.10.2018 | 14:20 Uhr

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