Stand: 02.11.2018 13:51 Uhr

175-jähriges Bestehen: Thalia feiert Festwoche

von Katja Weise

Mit einer Festwoche vom 2. bis zum 11. November feiert das Hamburger Thalia Theater sein 175-jähriges Bestehen. Stichtag ist der 9. November 1843, damals wurde das Theater gegründet, als Lustspielhaus: Ernsthafte Stücke zu spielen, war strikt verboten.

Bild aus einer Szene eines Stückes.

Thalia Theater feiert 175-jähriges Jubiläum

Hamburg Journal -

Hamburgs älteste Sprechbühne lädt zur Festwoche: Zum 175. Geburtstag des Thalia Theaters können Zuschauer Highlights aus dem Repertoire erleben und hinter die Kulissen blicken.

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Schon lange ist das Thalia Theater kein nur der heiteren Muse vorbehaltener Ort mehr. Intendanten wie Jürgen Flimm, Ulrich Khuon und seit 2009 Joachim Lux haben zuletzt das Profil der Bühne geprägt und dabei immer die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Zeit gesucht. "175 Jahre Gegenwart" lautet entsprechend das Motto der Festwoche.

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Joachim Lux ist seit 2009 Intendant des Hamburger Thalia Theaters.
Gegenwärtige Herangehensweise an sehr alte Stoffe

"Wir zeigen in der Festwoche Gegenwartstheater", sagt Intendant Lux. "Die Gegenwärtigkeit besteht vor allem aus zwei Dingen: zum einen eine ganze Reihe von Inszenierungen zu zeigen, auf die wir stolz sind - und zum anderen, dass wir sehr gegenwärtige Herangehensweisen an sehr alte Stoffe wieder rausholen, die man eigentlich gar nicht mehr bei uns im Spielplan findet - wie zum Beispiel 'Faust'".

Festmatinee mit Navid Kermani und Simon Stephens

Die Festwoche im Thalia Theater findet vom 2. bis zum 11. November statt. Tickets kosten zwischen 10 und 52 Euro. Bei der Buchung von drei Veranstaltungen der Jubiläumsfestwoche gibt es die Möglichkeit, mit dem Jubiläums-Pass 30 Prozent zu sparen. Außerdem gibt es zum Jubiläums-Pass eine Backstage-Führung mit dem Thalia Team.

Neben vielen prägenden Aufführungen der vergangenen Jahre wie eben "Faust" oder "Jeder stirbt für sich allein" gibt es am Jubiläumswochenende außerdem eine Festmatinee am 11. November, unter anderem mit Navid Kermani und Simon Stephens. Den Auftakt macht heute Abend eine Uraufführung über ein heiß diskutiertes Thema: In "Dritte Republik" stellt der in diesem Jahr mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnete junge österreichische Autor Thomas Köck ausgehend vom Jahr 1918 die Frage, wie es eigentlich um die Zukunft Europas bestellt ist.

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Kulturnachrichten | 02.11.2018 | 08:00 Uhr

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