Sendedatum: 13.07.2018 06:20 Uhr

Petrus hat Geduld und Gottvertrauen vorgelebt

von Matthias Bernstorf

Eines Morgens sitzen zwei Fischer am Strand, Petrus und Andreas. Das waren echte Frühaufsteher, weil sie immer schon um drei Uhr nachts los mussten, um zu fischen. Aber an diesem Morgen hatten sie nichts gefangen, und jetzt sitzen sie enttäuscht am Strand und schrubben ihre Netze.

Fischer machen Fang des Lebens

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Über den wunderbaren Fischfang ist in der Bibel zu lesen.

Da kommt Jesus an den Strand, weil er an dem Tag da predigen will. Da sieht er die beiden und sagt: "Fahrt noch einmal raus, dahin, wo's tief ist." Sagt Petrus: "Meister, wir haben die ganze Nacht nichts gefangen. Aber wenn du meinst, fahren wir nochmal raus." Gesagt, getan, und mit Jesus an Bord machen sie den Fang seines Lebens.

Geduld und Gottvertrauen

Wie das geklappt hat, kann jeder deuten, wie er möchte. Vielleicht wusste Jesus einfach, wo es was zu holen gibt. Mir erzählt die Geschichte, wie der Glaube beginnt. Er ist eine Kraft, die Gott einem gerade dann schenken will, wenn man enttäuscht ist oder müde wie Petrus am Strand. Dann sagt Gott: versuch's nochmal. Ich stehe dir bei, und so kannst du eins heute auf jeden Fall erbeuten - einen neuen Sinn.

Fazit: Geduld, wenn's mal nicht so gut läuft, Ekstase nach einem tollen Fang und dazwischen Gottvertrauen. Das hat Petrus vorgelebt, und darum wünschen sich Angler bis auf den heutigen Tag: Petri Heil und Petri Dank.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Morgenandacht | 13.07.2018 | 06:20 Uhr

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