Eine Gruppe von Kindern steht in einem Halbkreis auf einer Wiese. © Colourbox Foto: Sergey Novikov

Ein Lächeln macht alles heller

Sendedatum: 01.10.2021 10:40 Uhr

Der Tag des Lächelns findet jeden ersten Freitag im Oktober statt. Die Idee dazu stammt aus den USA. Lachen drückt mehr als Freude aus - ein Lächeln kann Brücken bauen, trösten, versöhnen oder verzaubern.

von Julia Heyde de López

Die englische Königin Elizabeth und ihr inzwischen verstorbener Mann Prinz Philip hatten eine kleine Abmachung, so erzählt man. Bei Empfängen oder ähnlichen Auftritten, bei denen sie getrennt wurden, suchten sie im Laufe der Veranstaltung wenigstens einmal kurz Blickkontakt miteinander und lächelten einander quer durch den Raum zu. Als wollten sie sagen: Wir halten zusammen.

Ein Lächeln wirkt wie Medizin

Ein Lächeln, und sei es noch so klein, kann unglaublich viel. Ohne großes Tamtam schafft es eine Verbindung, siehe Elizabeth und Philip, aber es funktioniert auch zwischen Unbekannten in der U-Bahn oder auf der Straße. Ein Lächeln kann Brücken bauen, trösten und umarmen. Es kann versöhnen, verwandeln, verzaubern. Ein Lächeln macht alles heller, und manchmal wirkt es wie Medizin. 

So sah das auch die französische Nonne Thérèse von Lisieux. Sie lebte Ende des 19. Jahrhunderts, heute ist ihr Gedenktag. Für sie war jedes Lächeln und jede Freundlichkeit gegenüber Anderen wie ein Gebet. Sie ging den sogenannten kleinen Weg, das heißt, sie versuchte, konsequent für andere Menschen da zu sein, zu helfen, wo sie konnte, und mit kleinen Gesten die Liebe Gottes zu verteilen: großzügig, aufmunternd, mitmenschlich. Und immer mit einem Lächeln.

Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Radiokirche bei N-JOY | 01.10.2021 | 10:40 Uhr

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