Stand: 20.09.2019 15:45 Uhr

NDR Info im Dialog

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Egal ob positiv oder negativ: Das Feedback unserer Hörerinnen und Hörer ist uns sehr wichtig.

Fehler passieren - das ist nicht schön, sondern unangenehm und ärgerlich. Aber wo Menschen arbeiten, wo viele unterschiedliche Informationen verarbeitet werden und manchmal auch die Zeit drängt, da bleiben Fehler leider nicht aus. Auch nicht bei NDR Info.

Wir haben uns entschieden, offen damit umzugehen. Falsche und irreführende Informationen, Ungenauigkeiten und sprachliche Unzulänglichkeiten werden in der Rubrik "NDR Info im Dialog" benannt beziehungsweise richtig gestellt - in unserem Programm immer am Freitag um 9.40 und 11.40 Uhr sowie online in diesem Blog und auf unserer Facebook-Seite sowie bei Twitter. Dabei wollen wir auch auf die Kritik unserer Hörerinnen und Hörer eingehen. Was hat Ihnen gefallen - was nicht? Kam ein Ereignis zu kurz in unserem Programm? Welches Thema war für Sie das wichtigste der Woche - und was denken Sie darüber?

NDR Info ist es wichtig, möglichst das ganze Bild zu einem Thema oder einer politischen Diskussion abzubilden. Kurz: Der Dialog mit Ihnen ist uns wichtig! Schreiben Sie uns gerne per Mail - ein entsprechendes Formular finden Sie hier.

Hörer-Aktion von NDR Info

Blog: So war NDR Info im Dialog

Was kommt gut an im NDR Info Programm - und was nicht? Das wollte NDR Info wissen und hat 20 Hörer eingeladen. Auf dem Blog können Sie nachlesen, hören und sehen, was die NDR Info Besucher erlebt haben mehr


20.09.2019

Was sollen wir in Interviews fragen?

Eine Moderatorin von NDR Info arbeitet im Funkhaus des Nordeutschen Rundfunks im Studio. © dpa picture alliance Foto: Axel Heimken

NDR Info im Dialog: Hörerfragen in Interviews

NDR Info -

Heute unter anderem mit den Themen: Was sollen wir in Interviews fragen? Wie können Bericht und Meinung klarer voneinander unterscheidbar gemacht werden?

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13.09.2019

Phasendreher: Stille im NDR Info Programm

Am Freitag früh (13.09.2019) hatten wir eine technische Panne. Unsere Reporterin hat über eine Rede berichtet, die der frühere britische Torie-Chef Chris Patten in Berlin gehalten hat. Es ging natürlich um den Brexit. Allerdings gab es in dem Beitrag ein technisches Problem. Denn alle Hörerinnen und Hörer, die unser Programm in Mono hören, konnten die eingespielten Zitate aus der Rede nicht hören. Da war dann nur Stille. Unsere Techniker nennen das Problem "Phasendreher" oder "Phasenverkehrtes Stereosignal". Da sind also die Stereosignale in den zugespielten Tönen vertauscht. Und das führt dazu, dass die Töne auf Mono-Empfängern nicht zu hören sind, und auch im Stereo-Empfang kann es zu Einschränkungen kommen.  Das Tückische dabei: Wenn wir die Beiträge hier in der Redaktion mit Stereo-Kopfhörern oder im Studio abhören, fällt ein solcher Fehler oft nicht sofort auf. Wir haben den Fehler dann aber behoben und den Beitrag noch einmal in gewohnter Qualität gesendet.

Störende Übersetzungen

Unsere Hörerin Petra Malze aus Itzehoe hat uns geschrieben. Sie stört sich daran, dass wir häufig Original-Statements in ausländischer Sprache - meist in Englisch - senden und die Zitate dann mit einer deutschen Übersetzung übersprechen. Sie meint, das nehme überhand. Man könne englische Original-Zitate auch im Original senden, oder aber sonst lieber ganz darauf verzichten. Wir hier in der Redaktion sehen das etwas differenzierter. Diese Original-Einspielungen haben eine ganz wichtige Funktion in unseren Beiträgen. Zum einen machen sie einen Beitrag interessant und abwechslungsreich. Zum anderen machen sie die Berichterstattung authentisch und glaubwürdig. Wenn unsere Reporterinnen und Reporter vor Ort mit Menschen sprechen, dann sollen die Hörerinnen und Hörer das auch im Beitrag so hören. Und ich glaube, wir können nicht darauf vertrauen, dass alle Hörerinnen und Hörer des Englischen so mächtig sind, dass sie alle Zitate im Original verstehen. Wir lassen daher die Statements am Anfang und am Ende im Original stehen, um einen Eindruck von Stimme und Duktus des Gesprächspartners zu bekommen. Und den Mittelteil nutzen wir, um die deutsche Übersetzung darüber zu sprechen. Das ist ein Verfahren, das sich seit vielen Jahren durchgesetzt und auch bewährt hat.

85 oder 83 russische Regionen?

Wir haben auch eine Mail von Daniel Böttcher aus Norderstedt bekommen. Er hat unsere Berichterstattung über die Kommunal- und Regionalwahlen in Russland aufmerksam verfolgt. Ihm ist dabei am Montag eine Moderation aufgefallen, in der von "Wahlen in allen 85 Regionen Russlands" die Rede war. Herr Böttcher weist darauf hin, dass es nur 83 Regionen seien, denn die annektierte Halbinsel Krim und die Stadt Sewastopol seien nicht als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Russland sieht es natürlich anders. Aber aus völkerrechtlicher Sicht gehören die Gebiete weiter zur Ukraine. Und deshalb erkennt zum Beispiel die EU die Wahlen dort auch nicht an. Darauf hätten wir in unserer Moderation hinweisen sollen.

Sprechblasen mit Buchstaben © photocase Foto: knallgrün

NDR Info im Dialog

NDR Info - Infoprogramm -

Immer freitags beantworten wir auf NDR Info in der Rubrik "NDR Info im Dialog" Mails von Hörern und gehen auch auf Pannen ein, die im Programm passiert sind.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 20.09.2019 | 09:38 Uhr

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