Stand: 19.07.2019 10:43 Uhr

NDR Info im Dialog

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Egal ob positiv oder negativ: Das Feedback unserer Hörerinnen und Hörer ist uns sehr wichtig.

Fehler passieren - das ist nicht schön, sondern unangenehm und ärgerlich. Aber wo Menschen arbeiten, wo viele unterschiedliche Informationen verarbeitet werden und manchmal auch die Zeit drängt, da bleiben Fehler leider nicht aus. Auch nicht bei NDR Info.

Wir haben uns entschieden, offen damit umzugehen. Falsche und irreführende Informationen, Ungenauigkeiten und sprachliche Unzulänglichkeiten werden in der Rubrik "NDR Info im Dialog" benannt beziehungsweise richtig gestellt - in unserem Programm immer am Freitag um 9.40 und 11.40 Uhr sowie online in diesem Blog und auf unserer Facebook-Seite sowie bei Twitter. Dabei wollen wir auch auf die Kritik unserer Hörerinnen und Hörer eingehen. Was hat Ihnen gefallen - was nicht? Kam ein Ereignis zu kurz in unserem Programm? Welches Thema war für Sie das wichtigste der Woche - und was denken Sie darüber?

NDR Info ist es wichtig, möglichst das ganze Bild zu einem Thema oder einer politischen Diskussion abzubilden. Kurz: Der Dialog mit Ihnen ist uns wichtig! Schreiben Sie uns gerne per Mail - ein entsprechendes Formular finden Sie hier.

Die Wetter-Meldungen auf NDR Info

Am Montag (15.07.2019) gab es Probleme beim Wetter-Service auf NDR Info, die bei einigen Hörerinnen und Hörern wohl für Verwunderung gesorgt haben. Um 6 Uhr gab es wie gewohnt die aktuellen Nachrichten, an die sich sonst immer ein Wetter- und Verkehrsservice anschließt. Doch dazu kam es an diesem Tag zu dieser Zeit leider nicht - wegen Problemen mit einem Server. Das hat wohl auch unseren Wettermoderator so überrascht, dass er live im Programm sinngemäß erklärte, dass uns "das aufgezeichnete Wetter nicht vorliegt".

Das wiederum dürfte einige Fragen aufwerfen: Wieso wird der Wetterservice aufgezeichnet, wo doch der Wettermoderator live im Studio ist? Dazu muss man wissen, dass wir seit sieben Jahren unseren Wetterservice für die Hörerinnen und Hörer erheblich verbessert haben. NDR Info ist in vier Bundesländern zu hören: Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Das überall dort die Wetterlage bisweilen ziemlich unterschiedlich ist, ist selbstverständlich. Und dass wir unsere Hörer in Schwerin nicht mit den Aussichten für Cuxhaven langweilen wollen, irgendwie auch.

Deshalb haben wir uns entschlossen, nach den Nachrichten, zur vollen und zur halben Stunde, regionalisierte Wetterberichte zu senden. Das heißt, für genau und ausschließlich diese Minuten des Wetterberichts hören die Hörer in Hamburg einen anderen Beitrag als die in Mecklenburg-Vorpommern. Die Hörer in Niedersachsen einen anderen als die Hörer in Schleswig-Holstein.

Gesprochen werden alle vier Wetter-Beiträge von unserem Wetter-Moderator, sodass er die natürlich kurz zuvor aufnehmen muss, damit sie dann zeitgleich abgespielt werden können.

Am Montag ist schon bei dieser Aufzeichnung am frühen Morgen die erste Panne passiert. Wir haben in der NDR Info Redaktion zwei nahezu identische Sendestudios. Aus einem wird in der Regel das aktuelle Programm live moderiert und gesendet, das andere können wir währenddessen nutzen, um etwa mit Interviewpartnern vorab Gespräche zu führen oder eben Beiträge aufzuzeichnen - zum Beispiel die regionalisierten Wetterbeiträge.

Wichtig ist natürlich, dass das Studio, in dem die Vorbereitungen getroffen werden, nicht "on air" ist, also nicht zum "live senden" freigeschaltet ist. Das war um kurz nach fünf aber leider so - und niemandem ist es rechtzeitig aufgefallen. So sind unsere Hörer schon zu früher Stunde - unbeabsichtigt - zu einem Extra-Wetterservice - gleich für alle vier Bundesländer - gekommen, worüber sich aber auch niemand beklagt hat.

Rückmeldungen zur Wahl von der Leyens

Seit wir wissen, dass sich die Staats- und Regierungschefs auf Ursula von der Leyen (CDU) als neue EU-Kommissionschefin verständigt haben, wird, wie vielerorts, auch auf den Online- und Social-Media-Seiten von NDR Info diese Personalie heiß diskutiert. Das war auch nach ihrer Wahl in dieser Woche nicht anders.

Ein wirklich großer Teil der Nutzer fühlt sich hinters Licht geführt - durch die Tatsache, dass nun keiner der Spitzenkandidaten der Europawahl zum Zug kam. Und es zeigt sich, dass die ja faktisch richtige Erklärung, dass die Regierungschefs laut EU-Verträgen nicht verpflichtet sind, einen der Spitzenkandidaten wie Manfred Weber oder Frans Timmermans zur Wahl vorzuschlagen, vielen nicht ausreicht. Eben auch mit Verweis darauf, dass es ja immer hieß: Europa solle demokratischer und transparenter werden. Das ist deutlicher Unmut, der sich auch in den Kommentaren unserer Nutzer im Netz zeigt.

Sprechblasen mit Buchstaben © photocase Foto: knallgrün

NDR Info im Dialog

NDR Info - Aktuell -

Seit rund sieben Jahren sendet NDR Info regionalisierte Wetterberichte. Wie sie entstehen und welche Fallstricke dabei lauern, berichten wir in "NDR Info im Dialog".

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 19.07.2019 | 09:38 Uhr

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