Stand: 20.07.2018 12:23 Uhr

NDR Info im Dialog

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Egal ob positiv oder negativ: Das Feedback unserer Hörerinnen und Hörer ist uns sehr wichtig.

Fehler passieren - das ist nicht schön, sondern unangenehm und ärgerlich. Aber wo Menschen arbeiten, wo viele unterschiedliche Informationen verarbeitet werden und manchmal auch die Zeit drängt, da bleiben Fehler leider nicht aus. Auch nicht bei NDR Info.

Wir haben uns entschieden, offen damit umzugehen. Falsche und irreführende Informationen, Ungenauigkeiten und sprachliche Unzulänglichkeiten werden in der Rubrik "NDR Info im Dialog" benannt beziehungsweise richtig gestellt - in unserem Programm immer am Freitag um 9.40 und 11.40 Uhr sowie online in diesem Blog und auf unserer Facebook-Seite sowie bei Twitter. Dabei wollen wir auch auf die Kritik unserer Hörerinnen und Hörer eingehen. Was hat Ihnen gefallen - was nicht? Kam ein Ereignis zu kurz in unserem Programm? Welches Thema war für Sie das wichtigste der Woche - und was denken Sie darüber?


20.07.2018

NDR Info ist es wichtig, möglichst das ganze Bild zu einem Thema oder einer politischen Diskussion abzubilden. Kurz: Der Dialog mit Ihnen ist uns wichtig! Schreiben Sie uns gerne per Mail - ein entsprechendes Formular finden Sie hier.

Diskussion um den Rundfunkbeitrag

Es gab einige Rückmeldungen zu einem medienpolitischen Thema: Die Bundesverfassungsrichter haben am Mittwoch (18.07.2018) entschieden, dass der Rundfunkbeitrag grundsätzlich rechtlich in Ordnung ist. Ändern soll der Gesetzgeber jedoch die Regelung, dass Hörer mit zwei Wohnungen den Rundfunkbeitrag zweimal zahlen müssen. Die Grundsatzentscheidung der Karlsruher Richter hat die Diskussion um den Rundfunkbeitrag noch mal angefacht. Auf den Seiten von NDR Info im Internet wurde viel diskutiert. Es gab Zuspruch, aber auch Kritik. Ein Nutzer schrieb beispielsweise: "Was man nicht benutzt, sollte man auch nicht bezahlen müssen!" Eine ähnliche Kritik formulierte ein anderer: Er zahle gerne freiwillig für Amazon und Netflix. Aber eben nicht einen Rundfunkbeitrag, für ein Programm, das ihn nicht anspricht.

Zur Tatsache, dass alle einen Beitrag zahlen müssen, egal ob sie die öffentlich-rechtlichen Angebote nutzen oder nicht, haben die Richter gesagt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine große Bedeutung für die Gesellschaft habe. Die Informationen sind sorgfältig recherchiert, wir haben einen vertraglich festgeschriebenen Bildungsauftrag, um den sich kommerzielle Sender nicht kümmern müssen. Und die vielen Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender stehen allen offen. Und für diese Möglichkeit, etwas in Anspruch zu nehmen, sei ein Beitrag berechtigt. Das gilt ja auch in ganz anderen Bereichen, zum Beispiel beim Bau von Straßen. Auch einige unserer Hörer vertreten in der Diskussion diese Argumentation. Einen weiteren Aspekt nennen einige Nutzer im Netz auch noch, etwa Clemens Steinberg: "Eines muss man sich mal klar machen: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist im Gegensatz zu den Privatsendern nicht auf das Erreichen von Quoten angewiesen, was eine gewisse Unabhängigkeit schafft."

Die Berichterstattung zum Rentenkonzept

Im Rahmen unserer Berichterstattung zum Rentenkonzept, das Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgestellt hat, hat uns Birgitta Tunkel aus Bremen darauf hingewiesen, dass wir in diesem Zusammenhang eine etwas unglückliche Formulierung verwendet haben. Mit Blick auf die Anrechnung der Beitragsjahre für die Rentenversicherung haben wir in einer Moderation gesagt, "Frauen, die Kinder großgezogen und nicht viel gearbeitet haben" - das klingt nach einer Geringschätzung von Familienarbeit. Das wollten wir natürlich nicht zum Ausdruck bringen. Wir haben Birgitta Tunkel geantwortet, dass wir das besser hätten formulieren können. Wir hoffen, sie schaltet NDR Info dennoch wieder gerne ein.

WM-Berichterstattung auf NDR Info

Am vergangenen Sonntag (15.07.2018) um 5 Uhr haben wir in den NDR Info Nachrichten nicht nur über Angelique Kerbers Erfolg im englischen Wimbledon berichtet, sondern auch schon vorab auf das anstehende WM-Finale geschaut. Dabei sagte unser Sprecher: "Frankreich und Großbritannien" treten gegeneinander an. Im Manuskript stand die richtige Paarung - und auch allen Sendungen zuvor hatte der Kollege korrekt vorgelesen, dass Frankreich gegen Kroatien spielt. In seiner letzten Sendung im Nachtdienst ist ihm dann dieser Fehler passiert. Ulrike Prachar aus Göttingen hat das gehört und uns gemailt.

Es gab aber auch großes Lob für die Live-Berichterstattung bei der WM: Jens Klinke schrieb uns: "Die Liveübertragungen der Spiele habe ich auf NDR Info Spezial gehört und bin so sehr begeistert von Ihren Kommentatoren! Die Kollegen und Kolleginnen vom TV können sich eine riesige Scheibe von der Lebhaftigkeit und dem Herzblut abschneiden!" Dieses Lob geben wir natürlich gerne weiter!

Ein Mann hat ein Smartphone in der Hand und hört NDR Info über die NDR Radio App. © Screenshot

NDR Info im Dialog

NDR Info - Aktuell -

In "NDR Info im Dialog" geht es dieses Mal um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Rundfunkbeitrag sowie unsere Berichterstattung zum Rentenkonzept der Bundesregierung.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | 20.07.2018 | 09:38 Uhr

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